Bundesland Brandenburg

05/21/2026 | Press release | Distributed by Public on 05/21/2026 08:17

Woidke empfängt Bundesministerin Prien zum Länderbesuch in Brandenburg: Besichtigung der Gedenkstätte Sachsenhausen

Woidke empfängt Bundesministerin Prien zum Länderbesuch in Brandenburg: Besichtigung der Gedenkstätte Sachsenhausen

Anmeldung erforderlich!

veröffentlicht am 21.05.2026

Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke empfängt am Donnerstag (28. Mai) die Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Karin Prien, zu ihrem ersten Länderbesuch in Brandenburg. Beide besuchen die Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen. Dabei steht die dortige historisch-politische Bildungsarbeit im Fokus.

Medienvertreterinnen und Medienvertreter sind zur Berichterstattung eingeladen. Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung bis 27. Mai, 17:00 Uhr, unter [email protected].

Termin:

Donnerstag, 28. Mai 2026

Uhrzeit:

11:00 Uhr

Ort:

Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen,

Straße der Nationen 22, 16515 Oranienburg

Ablauf:

11:00 Uhr Begrüßung mit Auftaktbildern (Neues Museum)

11:05 Uhr Gespräch Woidke und Prien (nicht presseöffentlich)

11:25 Uhr Beginn Rundgang (Turm A und Baracken 38/39)

12:05 Uhr Präsentation Pädagogik (Gedenkort "Station Z")

12:25 Uhr Pressestatements (vor dem Gedenkort "Station Z")

Hintergrund:

Die Gedenkstätte Sachsenhausen wird seit mehr als drei Jahrzehnten durch die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten getragen. Sie setzt sich mit der Geschichte der Konzentrationslager Oranienburg und Sachsenhausen sowie des sowjetischen Speziallagers auseinander. Dabei versteht sich die Gedenkstätte als Gedenk- und Lernort sowie als modernes zeithistorisches Museum gleichermaßen. Einen besonderen Stellenwert nimmt die historisch-politische Bildung ein.

Die Gedenkstätte bietet ein umfassendes Bildungsprogramm an - mit Gruppenführungen, Workshops, Seminaren, Projekten, internationalen Jugendbegegnungen und Studycamps. Mit der App "Dingen auf der Spur" können sich Interessierte vor einem Besuch der Gedenkstätte informieren. Auch für Lehrkräfte und Pädagogen bietet die Gedenkstätte ein umfangreiches Programm für Fort- und Weiterbildungen.

Von 1936 bis 1945 waren in Sachsenhausen mehr als 200.000 Menschen unter grausamsten Bedingungen inhaftiert. Anfangs kamen vor allen politische Gegner des NS-Regimes nach Sachsenhausen, aber auch Juden, Sinti und Roma und Homosexuelle. Nach Kriegsbeginn wurden in großer Zahl Menschen aus den von den Nationalsozialisten besetzten Ländern Europas nach Sachsenhausen verschleppt. Zehntausende von ihnen starben durch Hunger, Erschöpfung, Krankheiten oder Kälte, durch Misshandlungen, Hinrichtungen, medizinische Experimente und Massentötungen.

Pressemitteilung als PDF (application/pdf 89.9 KB)

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Bundesland Brandenburg published this content on May 21, 2026, and is solely responsible for the information contained herein. Distributed via Public Technologies (PUBT), unedited and unaltered, on May 21, 2026 at 14:17 UTC. If you believe the information included in the content is inaccurate or outdated and requires editing or removal, please contact us at [email protected]