03/12/2026 | Press release | Distributed by Public on 03/12/2026 03:29
12. März 2026 028/26 Veranstaltungsankündigung
Oldenburg. Mit welchen strategischen Funktionen ein "Neutralitätsgebot" populär postuliert wird und welche Folgen das für die Bildungsarbeit haben kann, beleuchtet die Politikwissenschaftlerin Jana Sämann von der Universität Siegen in einem Vortrag - am Donnerstag, 26. März, um 18 Uhr im Kulturzentrum PFL (Peterstraße 3). Interessierte können sich bis Sonntag, 22. März 2026, über das Online-Formular der Kooperationsstelle Hochschule-Gewerkschaften unter uol.de/p116798 anmelden. Die Veranstaltung ist kostenlos.
Rechte Akteure wie die AFD stellen mit zunehmender Härte demokratisch positionierte Bildungspraxis in Frage. Oft beziehen diese sich auf das Einhalten des vermeintlichen "Neutralitätsgebots": Lehrkräften an Schulen oder zivilgesellschaftlichen Akteur*innen werden Verstöße vorgeworfen und es wird mit Sanktionen gedroht - meist mit dem Ziel, politische Positionierungen und Praktiken politischer Bildung zu beschränken.
Sämann ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Arbeitsbereich Politikwissenschaft - Didaktik der Sozialwissenschaft der Universität Siegen. Ihre Arbeits- und Forschungsschwerpunkte sind Politische Bildung in den Handlungsfeldern der Jugendarbeit sowie Anrufungen, Interventionen und Neutralitätsforderungen in der Jugendbildungsarbeit. Der Vortrag findet im Rahmen der Oldenburger Wochen gegen Rassismus (18.3. bis 27.3.) statt, in Zusammenarbeit mit Arbeit und Leben Niedersachsen und der DGB-Region Weser-Ems.
Dr. Claudia Czycholl, E-Mail: