30/12/2025 | Press release | Distributed by Public on 30/12/2025 06:09
Das Landratsamt Würzburg treibt den Ausbau seiner digitalen Infrastruktur für eine modernere, leistungsfähigere und bürgerfreundlichere Verwaltung mit hoher Priorität voran. "Die Digitalisierung ist ein Muss für eine Behörde", sagt Landrat Thomas Eberth. "Sie ist ein schwieriger, steiniger, aber notwendiger Weg." Um die Geschwindigkeit und Sicherheit der digitalen Kommunikation zu erhöhen, wurde unter anderem das Hauptrechenzentrum der Verwaltung umgebaut und die technische Infrastruktur noch Ende 2025 abgeschlossen. Das zweite Rechenzentrum als Rückfallebene zur Datensicherung hat das Landratsamt bereits 2024 nach neuesten Standards errichtet und in Betrieb genommen.
Mehr Leistung, mehr Sicherheit: Am Landratsamt Würzburg entsteht ein weiteres Rechenzentrum. Landrat Thomas Eberth (von rechts), der geschäftsleitende Beamte Martin Umscheid und IT-Leiter Mike Mancik freuen sich über die neue Infrastruktur. © Christian Schuster
Mehr Leistung, mehr Sicherheit: Am Landratsamt Würzburg entsteht ein weiteres Rechenzentrum. Landrat Thomas Eberth (von rechts), der geschäftsleitende Beamte Martin Umscheid und IT-Leiter Mike Mancik freuen sich über die neue Infrastruktur. © Christian Schuster
Als Basis für reibungsloses und zukunftssicheres Arbeiten werden auch alle Behördenarbeitsplätze an schnelle Glasfaserkabel angebunden. Die Außenstellen verfügen schon heute über eine leistungsfähige Verbindung mit dem Hauptstandort in der Würzburger Zeppelinstraße. Schritt für Schritt erfolgt nun die umfassende Modernisierung der dortigen Fachbereiche, so dass auch digitales Telefonieren möglich ist.
Großer Aufwand beim IT-Umbau in historischen Gebäuden
Der Umbau der IT in den Ämtergebäuden des Landratsamts ist mit größerem Aufwand verbunden. Ältere Leitungen werden mit Rücksicht auf die zum Teil historische Bausubstanz und den Brandschutz entfernt, bevor die neuen Kabel verlegt werden. Die Arbeit bei laufendem Betrieb erfordert zusätzliche Planung und Schutzmaßnahmen. Das Verlegen neuer Kabel und die Anbindung aller Arbeitsplätze soll bis 2028 abgeschlossen sein. Für den Ausbau der Rechenzentren und die Erneuerung der IT-Infrastruktur für die rund 750 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat der Landkreis in den nächsten drei Jahren eine Investitionssumme von drei Millionen Euro geplant.
Digitalisierung: Mehrwert vor allem für die Bürgerinnen und Bürger
Landrat Thomas Eberth betont: "Die technischen Anforderungen an eine moderne Verwaltung steigen stetig. Daher bin ich dem Kreistag für die finanziellen Mittel dankbar. Schon heute bieten wir den Bürgerinnen und Bürgern im Landkreis über 150 digitale Formulare und Online-Anträge an. Damit wachsen nicht nur die Datenmengen, sondern auch die Anforderungen an Datenschutz und IT-Sicherheit. Mit dem Ausbau der digitalen Infrastruktur gehen wir große Schritte nach vorne. Die verbesserte technische Ausstattung unserer Arbeitsplätze dient dabei nicht dem Selbstzweck: Die Bürgerinnen und Bürger profitieren unmittelbar. Immer mehr Anliegen können bequem von zu Hause erledigt werden - Wartezeiten entfallen, Anträge lassen sich schneller bearbeiten. Der Ausbau unserer Behörden-IT ist also ein wichtiger Baustein für eine effizientere, bürgerfreundlichere Verwaltung und damit für mehr Entlastung und weniger Bürokratie."