06/29/2026 | News release | Distributed by Public on 06/29/2026 08:11
Typ: Meldung , Schwerpunktthema: Bevölkerungsschutz , Datum: 29.06.2026
Vier Suchhunde, 48 THW-Einsatzkräfte und 15 Tonnen Spezialtechnik: Die Schnell-Einsatz-Einheit Bergung Ausland (SEEBA) des Technischen Hilfswerk ist seit Samstag vor Ort in Venezuela.
Foto: THW / Schwagmeier
Nach zwei schweren Erdbeben am 24. Juni 20226 werden weiterhin Tausende vermisst. Das Technisches Hilfswerk (THW) ist nach einem internationalen Hilfeersuch der venezolanischen Regierung vor Ort. Derzeit sind die Rettungs- und Bergungsarbeiten in vollem Gange.
THW-Einsatzkräfte stehen in einem Lichtkegel vor zerstörtem Gebäude (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster) Foto: THW / Harms THW-Einsatzkräfte bei Ortungsarbeiten in der Nacht.
Die 48-köpfige Schnell-Einsatz-Einheit Bergung Ausland (SEEBA) arbeitet vor Ort in zwei Schichten. So ist es möglich, rund um die Uhr nach Vermissten zu Suchen.
Die ehrenamtlichen -Helferinnen und Helfer setzen neben moderner Suchtechnik auch auf ihre vierbeinigen Kameradinnen und Kameraden: Insgesamt vier Such- und Rettungshunde des THWs sind vor Ort und können die Trümmer nach Vermissten absuchen.
Neben den Sucharbeiten kümmert sich ein anderer Teil des um die Einrichtung eines Basislagers des Teams. Von dort wird der Einsatz koordiniert; auch hat das Team dort seine Ruhe- und Versorgungsbereiche. Die Einheit agiert vor Ort autark und kann sich bis zu zehn Tage eigenständig versorgen.
Die Schnell-Einsatz-Einheit Bergung Ausland (SEEBA) ist auf die Suche und Rettung von Personen nach schweren Erdbeben in städtischen Gebieten spezialisiert.
Zu den wesentlichen Aufgaben der gehören:
Der -Einsatz wird vom Auswärtigen Amt finanziert, den strategischen Lufttransport stellte die Bundeswehr bereit.
Mehr Informationen auf der THW-Website.
Foto: THW / Harms THW-Einsatzkräfte arbeiten an einer Einsatzstelle eng mit niederländischen Einsatzkräften zusammen.