07/30/2026 | Press release | Distributed by Public on 07/28/2026 18:07
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UNIS/SGSM/1607
27. Juli 2026
Am heutigen Welttag gegen Menschenhandel richten wir unser Augenmerk auf die am schnellsten wachsende Form des Menschenhandels - den Online-Zwangsbetrug.
Weltweit werden Menschen durch falsche Versprechungen menschenwürdiger Arbeit angelockt, nur um festzustellen zu müssen, dass sie in kriminellen Netzwerken gefangen sind und zu Betrug gezwungen werden.
Millionen Menschen fallen dem Betrug durch solche Maschinerien anheim, die der grenzüberschreitenden organisierten Kriminalität enorme illegale Gewinne einbringen. Leistungsstarke neue Technologien einschließlich künstlicher Intelligenz helfen den Betrügern, sich mit alarmierender Geschwindigkeit auszubreiten.
Diese wachsende Bedrohung erfordert eine geeinte globale Reaktion, die Nachrichtendienste, Strafverfolgungs- und Finanzaufsichtsbehörden zusammenbringt, um die Netzwerke aufzuspüren und den Tatverantwortlichen die finanziellen Mittel zu entziehen.
2024 haben die Mitgliedstaaten das Übereinkommen der Vereinten Nationen gegen Computerkriminalität, ein wegweisendes Übereinkommen zur Stärkung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit, angenommen. Ich fordere die Regierungen in aller Welt auf, das Übereinkommen zu ratifizieren, gegen die Korruption vorzugehen, die den Kriminellen Vortrieb gibt, und dafür zu sorgen, dass Technologieunternehmen den Missbrauch auf ihren Plattformen eindämmen. Zugleich müssen wir die Menschen, die den Betrugszentren lebend entkommen sind, dabei unterstützen, wieder auf die Beine zu kommen und ihr Leben neu aufzubauen.
Menschenhandel in allen seinen Formen ist eine schwere Verletzung der Menschenrechte. Wenn wir gemeinsam handeln, können wir der Ausbeutung ein für alle Mal ein Ende setzen.
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