German Federal Chancellor

07/08/2026 | Press release | Distributed by Public on 07/08/2026 03:15

Zeichen der Einigkeit und Stärke setzen

Bundeskanzler Merz nimmt in dieser Woche am -Gipfel in Ankara teil. Die Staats- und Regierungschefinnen und -chefs der 32 -Mitglieder wollen unter anderem mehr Verantwortung Europas für die euro-atlantische Sicherheit und eine stärkere Unterstützung der Ukraine beschließen.

"Wir werden die europäischer machen, damit sie transatlantisch bleiben kann", sagte Bundeskanzler Merz vor Beginn der ersten Arbeitssitzung der Staats- und Regierungschefs der -Staaten am Mittwoch.

Zusammenarbeit stärken

Ein Beispiel für das gute Zusammenspiel der Mitglieder sei die Verabredung zwischen Kanada, Norwegen und Deutschland über die Zusammenarbeit im -Boot-Bau, die am Dienstag getroffen worden sei. "Das wird uns im gesamten Raum des Atlantiks auf Jahrzehnte miteinander verbinden", so Merz. Zudem wies Kanzler Merz darauf hin, dass die Verteidigungsanstrengungen in den meisten Mitgliedstaaten der und der erheblich verbessert worden seien.

Vorbereitung auf -Gipfel

Bereits vor seiner Abreise zum -Gipfel hatte der Bundeskanzler betont: "Ich wünsche mir, dass es uns gemeinsam gelingt, einen Geist von Ankara zu wecken." Merz wolle, dass die europäischer werde, damit die transatlantisch bleiben könne.

Das Treffen der Staats- und Regierungschefs der -Staaten habe er in zahlreichen Vorbereitungstreffen in Berlin mit Verbündeten intensiv vorbereitet, so Merz. Auch mit -Generalsekretär Rutte, -Präsident Trump sowie mit dem türkischen Präsidenten Erdoğan habe Merz in engem Austausch gestanden.

Entschlossene Unterstützung der Ukraine

Die Staats- und Regierungschefinnen und -chefs werden die bisherige Umsetzung einer Erhöhung der Verteidigungsausgaben bewerten, die 2025 auf dem -Gipfel in Den Haag beschlossen wurde. Dabei geht es um Verteidigungsausgaben von 3,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts sowie um verteidigungsnahe Ausgaben wie Infrastruktur oder Cybersicherheit von 1,5 Prozent.

Weitere Themen sind der Ausbau der Kapazitäten der Verteidigungsindustrie und eine engere Kooperation der -Mitgliedstaaten bei Rüstungsprojekten. Auch die weitere militärische Unterstützung der Ukraine gegen den russischen Angriffskrieg werden die Staats- und Regierungschefinnen und -chefs besprechen.

Die Staats- und Regierungschefinnen und -chefs der 32 -Mitgliedstaaten kommen regelmäßig in einem der Mitgliedsländer zusammen, um richtungsweisende Entscheidungen für die gemeinsame Verteidigung und die Weiterentwicklung des Bündnisses zu treffen.

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