07/01/2026 | News release | Distributed by Public on 07/01/2026 08:16
Die Freien Demokraten wollen zurück in den Landtag von Sachsen-Anhalt. Spitzenkandidatin Lydia Hüskens und FDP-Chef Wolfgang Kubicki setzen beim Wahlkampfauftakt in Halle auf Lösungen statt Schwarzmalerei.
Spitzenkandidatin Lydia Hüskens stimmt die FDP Sachsen-Anhalt auf den Wahlkampf ein. © Julius SteuckDie FDP Sachsen-Anhalt will zurück in den Landtag. Beim Wahlkampfauftakt am Dienstag im voll besetzten Moritzburghof in Halle machte FDP-Spitzenkandidatin Lydia Hüskens deutlich: Der Wahlkampfslogan "Weil sich was ändern muss" ist für die Freien Demokraten mehr als nur ein Spruch. Er ist Programm.
Die Botschaft des Abends: Es reicht nicht, Missstände immer nur zu beklagen. Entscheidend ist, sie auch anzupacken. Genau das wollen die Freien Demokraten tun - mit einem klaren Fokus auf Freiheit, wirtschaftliche Stärke, Bürokratieabbau, Steuersenkungen, Bildung und Infrastruktur. Hüskens kündigte an, die FDP werde sich für gute Rahmenbedingungen einsetzen und dafür, "dass die Menschen ihr Business machen können, dass sie ihre Ideen entwickeln können und dass Sachsen-Anhalt auch in Zukunft ein tolles, buntes, weltoffenes, wirtschaftlich starkes Land ist".
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Inhalt anzeigenUnterstützung bekamen die Freien Demokraten Sachsen-Anhalt beim Wahlkampfauftakt von FDP-Chef Wolfgang Kubicki. Auch er setzte ein klares Zeichen gegen politische Schwarzmalerei. Die Freien Demokraten wollten gewählt werden, "um positiv zu gestalten, den Menschen wieder Mut zu machen, auf sich selbst zu vertrauen, sich zu engagieren", sagte Kubicki.
In den kommenden Wochen werde den Bürgerinnen und Bürgern vermutlich wieder eingeredet, sie müssten CDU wählen, "um die Demokratie zu retten und die AfD zu verhindern", so Kubicki. Für ihn ist das kein überzeugendes Angebot. "Wie erbärmlich muss eine Kampagne sein, die darauf rausläuft, man muss CDU wählen, um jemand anderes zu verhindern." Die FDP will dagegen nicht aus Angst gewählt werden, sondern aus Überzeugung.
Die Koalitionsfrage beantwortete er mit Ansage: Weder die AfD noch die Linke kämen für die FDP als Partner infrage. "Wir werden in Sachsen-Anhalt keinen AfD-Ministerpräsidenten wählen und wir werden uns an keiner Regierung beteiligen, an der auch die Linken beteiligt sind"
Inhaltliche Schnittmengen mit diesen Parteien gebe es nicht. Er zitierte Höckes Aussage, wonach die größte Freiheit eines Individuums darin bestehe, "in der Volksgemeinschaft aufzugehen". Für Kubicki ist das das Gegenteil liberaler Politik. Freiheit beginne nicht im Kollektiv, sondern beim einzelnen Menschen. Daraus folge: "Der Staat hat sich aus unserem Privatleben so weit wie möglich herauszuhalten." In seiner Kritik an Höcke legte Kubicki noch einmal nach. Erst vor wenigen Wochen hatte er gesagt, Höcke müsse zum Arzt. Nach Protesten von AfD-Anhängern wolle er das nun korrigieren: "Björn Höcke muss nicht zum Arzt. Der ist ein Trottel und das ist nicht behandlungsfähig."
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Inhalt anzeigen"Es gibt eine Alternative für pragmatische Politik: die FDP", lautet Kubickis Schlusssatz. Mit diesem Anspruch kämpfen die Freien Demokraten um den Wiedereinzug in den Landtag, wenn Sachsen-Anhalt am 6. September 2026 ein neues Parlament wählt.