Österreichisches Parlament

07/07/2026 | Press release | Distributed by Public on 07/07/2026 09:17

Mehr Möglichkeiten für mehr digitale Souveränität

News in einfacher Sprache 07.07.2026, 14:00

Mehr Möglichkeiten für mehr digitale Souveränität

Digitale Transformation ist die grundlegende Veränderung von Wirtschaft, Verwaltung und Gesellschaft durch neue Technologien. Es geht nicht nur um neue digitale Werkzeuge, sondern um große Veränderungen in allen Bereichen.

Das Parlament hat im Oktober eine Studie zur digitalen Transformation der Verwaltung bestellt. Diese Studie ist jetzt fertig. Man kann sie auf der Internetseite des Parlaments herunterladen. Die Studie ist nicht in einfacher Sprache.

Die Entwicklungen in der Welt zeigen, dass Länder oft von Technik aus anderen Ländern abhängig sind. Deshalb hat sich die Studie mit der Frage beschäftigt, wie der Staat die Kontrolle über Technologien und Daten behalten kann. Es ist auch darum gegangen, wie man weniger abhängig sein kann und wie Österreich im digitalen Bereich selbstbestimmt handeln kann.

Ein anderer Grund dafür ist, dass in den nächsten Jahren viele Beschäftigte im Öffentlichen Dienst in Pension gehen werden. Auch deshalb wird sich in diesem Arbeitsbereich viel ändern.

Digitale Transformation: Fördern, zusammenarbeiten, mit den Menschen arbeiten

In dem Bericht stehen mehrere Möglichkeiten für das Parlament und die öffentliche Verwaltung. Der Bericht sagt: Wenn man die digitale Souveränität fördert, ist man weniger von den großen Unternehmen abhängig. Digitale Souveränität bedeutet, dass ein Staat oder eine Region die Kontrolle über die eigenen Daten hat. Das ist wichtig, damit zum Beispiel große Unternehmen die Daten nicht einfach verwenden können. Der Staat oder die Region entscheidet selbst, was mit den Daten passiert und wer sie nutzen darf.

Dafür braucht es klare Pläne, passende Gesetze, und die Förderung von Open-Source-Technologie. Open-Source-Technologie können alle Menschen nutzen, prüfen und weiterentwickeln. So können digitale Systeme sicherer und verlässlicher werden. Außerdem würden diese Möglichkeiten Österreich und Europa als Standort für Unternehmen interessant machen.

Damit die digitale Transformation erfolgreich ist, müssen in Österreich Bund, Länder und Gemeinden zusammenarbeiten. So kann man Wissen teilen und verschiedene Möglichkeiten zusammenfassen. Außerdem vermeidet man dadurch Lösungen, die für sich allein arbeiten und nicht mit anderen verbunden sind.

In dem Bericht steht auch, dass man die Menschen in diesen Weg der Veränderung einbeziehen muss. Mitarbeitende sollen früh über Veränderungen informiert werden. Sie sollen mitreden können. Man muss auch die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger berücksichtigen. So können digitale Angebote besser zum Alltag der Menschen passen.

Der Beirat für Foresight und Technikfolgenabschätzung des Parlaments holt regelmäßig Berichte und Gutachten von Fachleuten ein. Dabei geht es um neue Technologien und ihre Auswirkungen auf die Gesellschaft.

Zuletzt ist es um die Vorteile und Probleme von generativer KI gegangen. Das ist Künstliche Intelligenz, die Texte, Bilder oder andere Inhalte erstellen kann.

Für eine gute Einführung und Nutzung von neuen Technologien wie KI, Algorithmen und Datenanalysen in der Verwaltung muss es Begleitung, Überprüfung und Kontrolle geben. Dabei muss man demokratische Regeln einhalten. So kann man sicherstellen, dass Entscheidungen nachvollziehbar sind, Gesetze eingehalten werden und alle Möglichkeiten sinnvoll eingesetzt werden.

Auch beim Einkauf von digitalen Systemen hat die öffentliche Verwaltung eine wichtige Aufgabe. Dafür sind klare Regeln notwendig. Diese Regeln helfen dabei, KI sicher und verantwortungsvoll zu nutzen.

Wege zu mehr digitaler Souveränität

Österreich und Europa wollen durch digitale Souveränität unabhängig werden. Es soll keine Abhängigkeit von Unternehmen geben, die nicht aus Europa sind. Man will wichtige Daten schützen und neue wirtschaftliche Ideen aus Europa unterstützen. Digitale Systeme sollen auch in Krisen sicher und zuverlässig sein.

Die Studie schlägt deshalb vor, dass die Länder der EU enger zusammenarbeiten. Sie sollen gemeinsam digitale Lösungen finden, die gut zusammenpassen.

Audio-Artikel "Nachrichten in einfacher Sprache"

Jetzt kommt man noch leichter zu Informationen über Parlament und Demokratie. Denn man kann sich die Nachrichten in einfacher Sprache auch anhören.

Seit November 2025 bietet das Parlament alle Nachrichten in einfacher Sprache auch als Audio-Artikel. Man kann sich die Nachrichten also anhören. Man muss sie nicht mehr selbst lesen. Die Stimme ist von einer KI. Das ist die Abkürzung für Künstliche Intelligenz.

Es gibt jeden Tag neue Folgen. Man kann die Audio-Artikel auf diesen Kanälen hören: bei YouTube, Spotify, Apple Podcasts, Amazon Music.

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