Österreichisches Parlament

06/29/2026 | Press release | Archived content

Budget: 9,55 Milliarden für Familie und Jugend

News in einfacher Sprache 29.06.2026, 21:28

Budget: 9,55 Milliarden für Familie und Jugend

2027 soll es laut Budgetentwurf für den Bereich Familie und Jugend 9,55 Milliarden Euro geben. Das sind um 300,7 Millionen Euro mehr als 2026. Aber im Jahr 2028 soll dieser Bereich nur mehr 9,08 Milliarden Euro bekommen.

Im Budgetausschuss ist es um mehrere Themen gegangen. So soll es wieder keine Anpassung der Familienleistungen geben. Andererseits soll es eine neue Leistung für Familien geben. Außerdem haben die Abgeordneten über Änderungen bei der Finanzierung des Familienlastenausgleichsfonds (FLAF) gesprochen. Ein weiteres Thema war Geld für Integration und Europa. Auch für diese Bereiche ist Familienministerin Claudia Bauer zuständig.

FPÖ und Grüne haben vor allem kritisiert, dass es wieder keine Anpassung der Familienleistungen geben soll. Ministerin Claudia Bauer hat dazu gesagt, dass die Familienleistungen 2023 und 2025 um ungefähr 21 Prozent erhöht worden seien. Österreich würde im Vergleich mit anderen europäischen Ländern hohe Leistungen für Familien bieten.

Es hat noch weitere Fragen gegeben. Zum Beispiel zur Finanzierung des Familienlastenausgleichsfonds. Außerdem zu Maßnahmen zur Erhöhung der Geburtenrate und den IVF-Fonds. Der IVF-Fonds unterstützt Paare finanziell, die Kinder wollen, dafür aber die medizinische Hilfe brauchen. Weitere Themen waren Kinderschutz und Jugendpolitik.

Familienministerin Claudia Bauer hat im Budgetausschuss verteidigt, dass es wieder keine Anpassung der Familienleistungen geben soll.

Gespräche über Integrationsmaßnahmen

Die Abgeordneten haben auch viel über Integrationsmaßnahmen gesprochen. Unter anderem über die Finanzierung des Österreichischen Integrationsfonds (ÖIF). Der ÖIF unterstützt Menschen, die nach Österreich kommen, bei der Integration in die Gesellschaft.

Der Budgetausschuss hat auch über Deutschkurse, die Integration von zugewanderten Menschen in den Arbeitsmarkt und das geplante Integrationspflichtengesetz gesprochen. Das Gesetz soll eine Verschärfung des Integrationsgesetzes werden. Dort steht, welche Pflichten zugewanderte Menschen haben, wenn sie in Österreich bleiben wollen. Zum Beispiel Deutschkurse, Wissen über unsere Demokratie oder die Bereitschaft zu arbeiten.

Ministerin Bauer hat darauf hingewiesen, dass die Zahl der Asylanträge gesunken ist. Sie hat auch gesagt, dass es mehr digitale Angebote für Deutschkurse gibt. Dadurch sollen Menschen leichter Deutsch lernen können. Außerdem ist sie dafür, dass Integrationsmaßnahmen verbindlicher werden. Das heißt: Die Teilnehmenden sollen stärker verpflichtet werden, an diesen Maßnahmen teilzunehmen.

Weitere Themen der Diskussion waren Integrationsangebote in den Regionen, Informationsaustausch zwischen der EU und den Menschen in den Mitgliedsstaaten und Maßnahmen zum Schutz von Frauen vor Gewalt.

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