09/04/2026 | News release | Distributed by Public on 09/04/2026 04:59
Wenige Wochen vor der Landtagswahl unterstützt Wolfgang Kubicki die Freien Demokraten in Mecklenburg-Vorpommern. Seine Botschaft in Rostock: "Das Land muss wieder seine Kraft entfesseln."
Angesichts leerer Kassen fordert Kubicki Entwicklungshilfen zu überdenken: "Ich wäre dafür, dass wir uns darauf konzentrieren, uns selbst zu helfen."Wenige Wochen vor der Landtagswahl am 20. September geht der Wahlkampf in Mecklenburg-Vorpommern in die entscheidende Phase. FDP-Chef Wolfgang Kubicki reist in den Norden, um die Freien Demokraten vor Ort zu unterstützen. Auf dem Universitätsplatz in Rostock macht er am Donnerstagabend deutlich, worauf es jetzt ankommt: wirtschaftliche Vernunft, weniger staatliche Bevormundung und eine starke liberale Mitte. Auch der Regen hält ihn nicht auf: "Es gibt kein falsches Wetter, es gibt nur falsche Kleidung."
Für die Freien Demokraten sind Probleme kein Grund zu verzagen, sondern ein Auftrag für Reformen. Der Polemik von links und rechts setzen sie pragmatische Politik entgegen. Spitzenkandidat Jakob Schirmer betont: "Wir dürfen nicht hinnehmen, dass sich Rot-Rot und Blau als Mitte der Gesellschaft definieren. Die Mitte sind wir."
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Inhalt anzeigenIm Zentrum steht für Schirmer die wirtschaftliche Zukunft des Landes. "Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass wir in diesem Land eine stabile Wirtschaft brauchen, und eine stabile Wirtschaft gibt es eben nur, wenn wir der Wirtschaft Freiheiten geben."
Die FDP fordert Steuerentlastungen und weniger Bürokratie. "Das Land muss wieder seine Kraft entfesseln", erklärt Kubicki. Doch die schwarz-rote Bundesregierung tue genau das Gegenteil: Der "übergriffiger" Staat schränke Menschen und Unternehmen mit immer neuen Belastungen und Vorschriften ein. So lasse die angekündigte Steuerreform, entgegen dem Versprechen von Friedrich Merz, den Menschen am Monatsende nicht mehr Netto im Portemonnaie und gleiche nicht einmal die kalte Progression aus.
Auch in der Verwaltung sieht Kubicki dringenden Reformbedarf. Er kritisiert eine "fehlende Digitalisierung" und zusätzliche Stellen trotz gegenteiliger Ankündigungen. Neue Vorgaben träfen Kleinstbetriebe hart, etwa die neuen Verpackungsvorschriften beim Export. Kubickis klare Reaktion: "Sind wir bescheuert?"
Angesichts leerer Kassen müsse die Bundesregierung ihre Prioritäten klar überdenken und die vorhandenen Mittel stärker für Deutschland einsetzen. "Ich wäre dafür, dass wir uns darauf konzentrieren, uns selbst zu helfen".
AfD-Wähler will Kubicki mit vernünftiger Politik zurückgewinnen - nicht durch Verteufelung und Ausgrenzung: "Wer heute wie einige Medien fragt, wie man nur mit einem AfD-Wähler befreundet sein könne, hat den Schuss noch nicht gehört. Ich habe nie in meinem Leben danach gefragt, was die Menschen, mit denen ich gerne zusammen bin, für eine Partei wählen."
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Inhalt anzeigenKubicki blickt optimistisch auf die Landtagswahl: "Wir gewinnen das Fußballspiel in der Nachspielzeit." Am 20. September haben die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern die Wahl - für Freiheit, wirtschaftliche Vernunft und eine starke liberale Mitte.