06/22/2026 | Press release | Distributed by Public on 06/22/2026 05:15
Pressemitteilung: 22.06.2026 12:54 Kategorie: Schulen, Topf und Söhne
Der Erinnerungsort Topf & Söhne lädt am 24. Juni um 18:00 Uhr zu einem Podiumsgespräch darüber ein, wie die Demokratie an der Schule gestärkt werden kann.
Erfahrungen zeigen, dass das Interesse unter Jugendlichen, aus nationalsozialistischem Unrecht zu lernen, einerseits weiterhin groß ist. Andererseits stoßen eine kritische Auseinandersetzung mit menschenverachtenden Haltungen und eine klare Position für die Demokratie auch innerhalb der Schule zunehmend auf Ablehnung. Gerade bei jüngeren Schülerinnen und Schülern können rechtsextreme Kräfte ihren Einfluss ausweiten. Lehrkräfte, die für Demokratie und Menschenrechte eintreten, fühlen sich zum Teil allein gelassen.
Das Podiumsgespräch bringt Engagierte aus der Demokratiebildung, den Schulen und aus der Gedenkstättenpädagogik zu einer Bestandsaufnahme und Ermutigung zusammen, denn "Schulen sind keine neutralen Räume gegenüber Demokratie- und Menschenfeindlichkeit", wie es in der Kampagne "Schule zeigt Haltung" heißt. Es nehmen teil: Doreen Breuer, Koordinatorin Netzwerk für Demokratie und Courage bei Arbeit und Leben Thüringen, Lara Gepel und Martin Brauer, Schülerin und Geschichtslehrer am Staatlichen Gymnasium "Geschwister Scholl" in Sondershausen, Dr. Marcus Heyn, Lehrer und Mitglied im Landesausschuss Diversity der GEW Thüringen, und Rebekka Schubert, Gedenkstättenpädagogin am Erinnerungsort Topf & Söhne. Der Abend wird moderiert von Prof. Dr. Annegret Schüle, Leiterin des Erinnerungsortes Topf & Söhne.