06/14/2026 | Press release | Distributed by Public on 06/14/2026 03:50
Das Bundesministerium für Inneres (BMI) übernahm am 10. und 11. Juni 2026 im Rahmen von Cyber Europe 2026 erstmals die nationale Übungsleitung der größten paneuropäischen Cyberübung.
Die von der Europäischen Agentur für Cybersicherheit (ENISA) alle zwei Jahre durchgeführte Übung "Cyber Europe" testet die Reaktionsfähigkeit von Unternehmen, Behörden und Organisationen sowie deren Zusammenarbeit im Krisenfall. Cyber Europe simuliert komplexe Cybervorfälle auf Grundlage realistischer Bedrohungsszenarien - dabei handelt es sich ausschließlich um eine virtuelle Übung. Reale Systeme werden nicht angegriffen.
Die von der Europäischen Agentur für Cybersicherheit (ENISA) alle zwei Jahre durchgeführte Übung "Cyber Europe" testet die Reaktionsfähigkeit von Unternehmen, Behörden und Organisationen sowie deren Zusammenarbeit im Krisenfall. Cyber Europe simuliert komplexe Cybervorfälle auf Grundlage realistischer Bedrohungsszenarien - dabei handelt es sich ausschließlich um eine virtuelle Übung. Reale Systeme werden nicht angegriffen.
Ein zentraler Schwerpunkt der Übung lag auf der Überprüfung von Kommunikations- und Koordinationsprozessen. Dabei wurde die Zusammenarbeit innerhalb und zwischen Organisationen, zwischen Unternehmen und Behörden sowie die grenzüberschreitende Abstimmung zwischen staatlichen Stellen geübt. Darüber hinaus wurden Erkenntnisse zur Weiterentwicklung bestehender Prozesse gewonnen, Verbesserungspotenziale identifiziert und bewährte Verfahren ausgetauscht.
Mit der Novelle des Bundesministeriengesetzes wurde die nationale Übungsleitung für Cyber Europe vom Bundeskanzleramt auf das Bundesministerium für Inneres übertragen. Die Planung und Durchführung der österreichischen Übung erfolgte durch die zuständige Fachabteilung IV/S/2. Die Übernahme der nationalen Übungsleitung unterstreicht die Rolle des BMI bei der Stärkung der Cybersicherheit und Cyberresilienz in Österreich. Durch die regelmäßige Durchführung und Begleitung von Übungen werden die Vorbereitung auf Cybervorfälle verbessert, die Zusammenarbeit zwischen staatlichen und privaten Akteuren gestärkt und die Resilienz kritischer Infrastrukturen nachhaltig erhöht.
Artikel Nr: 30405 vom Sonntag, 14. Juni 2026, 08:00 Uhr
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