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German Federal Chancellor

06/25/2026 | Press release | Distributed by Public on 06/25/2026 13:05

Verhandlungen zwischen USA und Iran

Durch die Absprache zwischen und Iran bestehe jetzt die Gelegenheit, "regionale Stabilität wiederherzustellen und die Weltwirtschaft zu stabilisieren", machte Bundeskanzler Merz gemeinsam mit den Staats- und Regierungschefinnen und -chefs Frankreichs, Italiens, Polens und des Vereinigtes Königreichs in einer Gemeinsamen Erklärung deutlich. Die betonten, dass Iran niemals eine Nuklearwaffe besitzen darf und machten deutlich, "wie wichtig die bedingungslose und uneingeschränkte Freiheit der Schifffahrt in der Straße von Hormus ist".

Teil beitragen, wenn Voraussetzungen gegeben sind

Die bestätigten ihr Bekenntnis, "sich im Einklang mit ihren jeweiligen verfassungsrechtlichen Voraussetzungen und sobald es die Lage zulässt, an der von Frankreich und vom Vereinigten Königreich geführten multinationalen Militärmission zu beteiligen." Diese könnte eine wichtige Rolle dabei spielen, das Vertrauen für die Schifffahrtsbranche wiederherzustellen und die Straße von Hormus wieder zu öffnen, unter anderem durch die Kontrolle der Minenräumung.

Weitere Verhandlungen müssen folgen

Dem Abschluss der Vereinbarung zwischen den und Iran "müssen nun auch weitere Verhandlungen folgen, insbesondere eine zweite Verhandlungsrunde", hatte Bundeskanzler Merz bereits auf dem -Gippfeltreffen im französischen Évian-les-Bains deutlich gemacht. "Wir sind uns über das Ziel völlig einig. Die Straße von Hormus muss ohne jede Einschränkung offen sein, ohne Wenn und Aber, und Iran muss sein Nuklearprogramm dauerhaft und nachweisbar beenden. Der Frieden muss halten, und das gilt nicht nur für den Iran, das gilt auch für den Libanon, insbesondere für den Südlibanon. Über die dortige Lage haben wir uns ausführlich unterhalten", so Merz.

-Erklärung

Außerdem machte Kanzler Merz im Rahmen des -Gipfeltreffens gemeinsam mit den anderen Staats- und Regierungschefinnen und -chefs in einer Erklärung zu geopolitischen FragenPDF, 57 KB, nicht barrierefrei am 17. Juni deutlich, "dass das Recht auf Transitdurchfahrt ohne Einschränkungen oder Gebühren die Grundlage des Welthandels darstellt".

"Wir unterstützen nachdrücklich ein tragfähiges und umfassendes diplomatisches Nachfolgeabkommen zu der von Präsident Trump erzielten Absprache, das allen Menschen in der Region Frieden und Sicherheit bringen kann", heißt es in der Erklärung weiter. Die unterstrichen die Notwendigkeit diesbezüglicher Verhandlungen, um die Bedrohungen anzugehen, die in der Region und darüber hinaus von Iran ausgehen, und zu gewährleisten, dass Iran niemals in den Besitz einer Atomwaffe gelangt.

Libanon und Gaza

"In Libanon unterstützen wir durch einen unmittelbaren und tragfähigen Waffenstillstand die Bemühungen der libanesischen Führung, die Hisbollah zu entwaffnen und das staatliche Waffenmonopol zu erlangen sowie die territoriale Unversehrtheit und Souveränität Libanons mit den angemessenen internationalen Sicherheitsgarantien zu schützen", so die Staats- und Regierungschefinnen und -chefs in der Erklärung.

Bereits zuvor hatte Kanzler Merz beim -Gipfeltreffen betont: "Der vereinbarte Frieden muss einfach halten, und zwar auch im Libanon." Außerdem hatte die Bundesregierung in einer gemeinsamen Erklärung mit Frankreich, Großbritannien und Italien ihre "volle Unterstützung für die Stabilität, Souveränität und territoriale Unversehrtheit Libanons" bekräftigt. Und "betonen die Bedeutung eines robusten Waffenstillstands". Die Hisbollah sei aufgefordert ihre Waffen niederzulegen und die Angriffe auf Israel einzustellen. Die Bundesregierung ermutige Israel und Libanon dazu, den eingeschlagenen Weg direkter Gespräche fortzusetzen.

In Gaza wollen die humanitäre Bemühungen sowie Bemühungen um Wiederaufbau und die rasche Umsetzung einschlägiger politischer und sicherheitspolitischer Maßnahmen beschleunigen. "Wir rufen zu einem Ende der Gewalt im Westjordanland auf."

Deutsches Engagement

Deutschland werde helfen, machte der Kanzler ebenfalls in seinem Statement am 17. Juni deutlich. "Es liegt in unserem Interesse, dass der Frieden hält. Wir brauchen einen stabilen Nahen und Mittleren Osten." Man brauche eine Klarheit bei den Seewegen und freie Seewege. Man brauche stabile Energiepreise. "Unsere Hilfe kann auch ein militärisches Engagement vor Hormus beinhalten. Ein entsprechendes Mandat wird die Bundesregierung dem Bundestag vorschlagen, wenn und sobald die entsprechenden Voraussetzungen gegeben sind", hob der Kanzler hervor.

Weitere Schritte nötig

Das Abkommen könne den Weg zu einer Erholung der Weltwirtschaft und einer Stabilisierung der Region bahnen, so Merz in seinem Statement am 15. Juni. "Die Straße von Hormus muss dauerhaft und uneingeschränkt für die freie Schifffahrt geöffnet werden." Weitere Verhandlungen müssten sicherstellen, dass Iran sein militärisches Nuklearprogramm nachprüfbar beendet, sagte der Kanzler. Und: "Es darf keine weiteren Angriffe gegen Israel und andere Nachbarn in der Region geben."

Die Bundesregierung unterstützt weiterhin alle diplomatischen Anstrengungen und steht dazu in engem Austausch mit den Vereinigten Staaten, den europäischen Partnern und den Staaten der Region.

Beitrag zur Sicherung der Straße von Hormus

Gemeinsam mit Frankreich, Großbritannien und Italien erklärte die Bundesregierung am 15. Juni: "Wir sind entschlossen, unseren Teil dazu beizutragen, im Einklang mit unseren jeweiligen verfassungsrechtlichen Bestimmungen, einschließlich durch eine rein defensiv ausgerichtete, unabhängige Mission, um die Handelsschifffahrt zu ermutigen und Minenräumung durchzuführen."

Für einen deutschen Beitrag zu einem Prozess der Sicherung der Straße von Hormus gäbe es - das hatte der Bundeskanzler stets betont - drei Voraussetzungen: "Der Krieg muss zu Ende sein. Es muss eine Rechtsgrundlage und ein Bundestagsmandat geben. Schließlich muss es ein tragfähiges politisches und militärisches Gesamtkonzept geben."

Keine Atomwaffen im Besitz des Iran

Iran dürfe niemals in den Besitz einer Atomwaffe gelangen. Auch diese Haltung der Bundesregierung ist klar. Gemeinsam mit Frankreich, Großbritannien und Italien erklärte sie: "Wir stehen bereit, hierzu mit den , Iran und der zusammenzuarbeiten. Wir stellen in Aussicht, entsprechende Sanktionen aufzuheben, sofern Iran klare und überprüfbare Schritte in Bezug auf sein Atomprogramm unternimmt."

Iranisches Volk solle Schicksal auch selbst in die Hand nehmen können

Über Jahre und Jahrzehnte habe das iranische Regime die Welt mit Terror überzogen und die Nachbarschaft destabilisiert. Das machte Bundeskanzler Merz in seiner Regierungserklärung am 18. März deutlich. "Dieses Regime trägt die Verantwortung für die gegenwärtige Krise der Region", sagte der Kanzler.

Die Bundesregierung teile mit Israel und den Vereinigten Staaten das Ziel, dass Iran in Zukunft keine Bedrohung mehr darstellen kann, weder für Israel noch für die benachbarten Staaten in der Region. Der Kanzler wünsche dem iranischen Volk, "dass es sein Schicksal auch selbst in die Hand nehmen darf und kann und auch mit demokratischen Wahlen eine legitime Regierung herbeiführt."

Unkontrollierte Migrationsbewegungen verhindern

Mit Blick auf die Lage im Nahen und Mittleren Osten ist die bereit, "ihre diplomatischen, rechtlichen, operativen und finanziellen Instrumente in vollem Umfang zu mobilisieren, um unkontrollierte Migrationsbewegungen in die zu verhindern und die Sicherheit in Europa zu wahren", heißt es in den Schlussfolgerungen des Europäischen Rates vom 19. März. Die Sicherheit und die Kontrolle der Außengrenzen der werden weiter verstärkt. Der Europäische Rat betont, wie wichtig es ist, mit Partnern in der Region zusammenzuarbeiten, um sicherzustellen, dass sie die erforderliche Hilfe und Unterstützung erhalten.

Auswirkungen auf Wirtschaft

Außerdem arbeitet die Bundesregierung daran, die Auswirkungen des Krieges auf die Wirtschaft zu dämpfen. So dürfen die Spritpreise künftig nur noch einmal am Tag angehoben werden. Die Senkung der Energiesteuer für Diesel und Benzin ist für die Monate Mai und Juni in Kraft getreten. Die Steuern - Energiesteuer auf Kraftstoffe und Mehrwertsteuer darauf - beim Tanken reduzieren sich um circa 17 Cent pro Liter. Zudem wurden im Rahmen der Internationalen Energieagentur Ölreserven freigegeben.

German Federal Chancellor published this content on June 25, 2026, and is solely responsible for the information contained herein. Distributed via Public Technologies (PUBT), unedited and unaltered, on June 25, 2026 at 19:05 UTC. If you believe the information included in the content is inaccurate or outdated and requires editing or removal, please contact us at [email protected]