05/13/2026 | Press release | Distributed by Public on 05/13/2026 05:51
Meldung vom 13. Mai 2026
Welche Verantwortung haben Medien in Zeiten von Demokratie und autoritärer Herrschaft? Diese Frage steht im Mittelpunkt eines Vortrags- und Diskussionsabends am Freitag, 22. Mai, um 18 Uhr im Forum für Baukultur, Waisenhofstraße 3. Unter dem Titel "Von Hugenberg bis Musk" soll es dabei unter anderem um Aspekte wie Fakes und gezielte Desinformationen gehen. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Nach einer Begrüßung durch Stadtpräsidentin Bettina Aust und Ghader Al Holu (Heinrich-Böll-Stiftung Schleswig-Holstein) folgen zwei Vorträge. Dr. Hans-Ulrich Wagner (Leibniz-Institut für Medienforschung/Hans-Bredow-Institut) widmet sich der Rolle der journalistischen Medien in der Erinnerungskultur. Dr. Iris Groschek (Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte zur Erinnerung an die Opfer der NS-Verbrechen) spricht über NS-Vergangenheit im Social-Media-Sog.
Der Vortragsabend mit anschließender Diskussion ist Teil der Reihe "Forum Demokratie und Erinnerungskultur", die vier Akteur*innen veranstalten: die Landesarbeitsgemeinschaft Gedenkstätten und Erinnerungsorte in Schleswig-Holstein e.V., die Landeshauptstadt Kiel, die Heinrich-Böll-Stiftung Schleswig-Holstein und der Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein e.V. Das Forum findet jährlich um den 23. Mai, den Jahrestag der Verkündung des Grundgesetzes, statt.
Pressemeldung 275/13. Mai 2026/ari