01/27/2026 | News release | Distributed by Public on 01/27/2026 07:59
Das neue Konzept zur Radikalisierungsprävention, soll politisch und religiös motivierter Radikalisierung vorbeugen und so Demokratie schützen. Foto: Michael Hochgemuth/Stadt Augsburg
Was ist Radikalisierung? Wie macht sie sich bemerkbar? Und wie geht man mit Betroffenen um? Das Konzept gibt Antworten auf diese Fragen. Der Maßnahmenplan beinhaltet unter anderem die Förderung von Bürgerbeteiligung und Medienkompetenz sowie eine bessere Vernetzung zwischen kommunalen Akteuren, freien Trägern, Bildungseinrichtungen und der Zivilgesellschaft. Ziel des Konzepts ist, Menschen frühzeitig zu sensibilisieren, gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken und demokratische Werte aktiv zu schützen.
Übersicht über Anlauf- und Beratungsstellen
Zentraler Bestandteil des Konzepts ist eine Übersicht bestehender Anlauf- und Beratungsstellen. So erhalten Betroffene und ihr Umfeld schnell Unterstützung. Der Maßnahmenplan wurden mit Expertinnen und Experten der Extremismusprävention, dem städtischen Büro für Kommunale Prävention und der Fachstelle Demokratie ausgearbeitet.
Konzept für ein friedliches und respektvolles Augsburg
Oberbürgermeisterin Eva Weber betont: "Augsburg steht für Respekt und ein friedliches Miteinander. Damit das so bleibt, brauchen wir Prävention, die alle Formen von Extremismus im Blick hat und dort ansetzt, wo Unsicherheit, Ausgrenzung oder Desinformation Menschen anfällig machen. Dieses Konzept soll als Grundlage für ein langfristiges, abgestimmtes und phänomenübergreifendes Vorgehen in der Radikalisierungsprävention dienen."
Ordnungsreferent Frank Pintsch betont: "Besonders wichtig ist die Netzwerkarbeit. Nur wenn alle Akteurinnen und Akteure eng zusammenarbeiten, schaffen wir eine sichere, friedliche und resiliente Stadt, in der Demokratie nicht nur geschützt, sondern gelebt wird."
Ausführliche Infos und das gesamte Konzept zum Nachlesen stehen unter augsburg.deradikalisierungspraevention zur Verfügung.