01/25/2026 | Press release | Distributed by Public on 01/25/2026 02:39
Die Abschiebung eines verurteilten Straftäters in sein Heimatland wurde in den frühen Morgenstunden am 25. Jänner 2026 vollzogen.
In der Nacht auf den 25. Jänner 2026 wurde ein afghanischer Intensivstraftäter von Österreich über Istanbul nach Kabul abgeschoben. Innenminister Gerhard Karner betonte: "Die Abschiebeoffensive geht weiter. Auch nach Syrien und Afghanistan werden Abschiebungen Schritt für Schritt vom Einzelfall zum Regelfall!"
Der 33-Jährige war im Juli 2015 nach Österreich eingereist. Während seines Aufenthalts wurde er sechsmal strafrechtlich verurteilt, unter anderem wegen mehrerer schwerer Gewaltdelikte. Insgesamt liegen neun kriminalpolizeiliche Eintragungen vor.
Fünf Jahre - und damit etwa die Hälfte seiner insgesamt zehneinhalb Jahre in Österreich - verbrachte der Mann in Justizanstalten. Nach Verbüßung seiner letzten Haftstrafe in der Justizanstalt Sonnberg wurde er am 23. Jänner 2026 unmittelbar in Schubhaft genommen und nun außer Landes gebracht.
Der 33-Jährige war einer jener Straftäter, die von einer Delegation der afghanischen Verwaltung in Wien identifiziert worden waren und für die aufgrund der intensiven Bemühungen auf technisch-operativer Ebene von der afghanischen Verwaltung ein sogenanntes Heimreisezertifikat ausgestellt wurde.
Erst am vergangenen Freitag wurden die Abschiebezahlen für das Jahr 2025 präsentiert: Mehr als 14.000 Straftäter und illegal aufhältige Personen mussten Österreich verlassen - mehr als je zuvor.
Artikel Nr: 29928 vom Sonntag, 25. Jänner 2026, 09:19 Uhr
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