05/13/2026 | Press release | Distributed by Public on 05/13/2026 07:12
13. Mai 2026
Die kantonale Führungsorganisation befasste sich mit der Ereignisbewältigung eines Erdbebens • Foto: StaatskanzleiDie kantonale Führungsorganisation hat zwei Stabsarbeitstage absolviert. Im Zentrum stand die strukturierte Auseinandersetzung mit dem Ereignis Erdbeben.
Erdbeben gehören auch in der Schweiz zu den Naturgefahren mit dem grössten Schadenpotenzial. Um im Ernstfall schnell und koordiniert handeln zu können, hat die Kantonale Führungsorganisation (KFO) des Kantons Glarus ihre Führungs- und Planungsprozesse geschärft. Bei einem schweren Erdbeben kann eine hohe Anzahl an Verletzten, Toten und beschädigten Infrastrukturen entstehen. Gewohnte Prozesse und Dienstleistungen des Alltags, wie die Stromversorgung, fallen teilweise oder vollständig aus. Während der zwei Arbeitstage im Zeughaus Glarus befassten sich die Mitglieder des Stabes vertieft mit den spezifischen Herausforderungen einer seismischen Katastrophe. Der Vorsteher des Departementes Sicherheit und Justiz, Regierungsrat Christian Marti, betonte dabei die Wichtigkeit von solchen regelmässigen Zusammenkünften der KFO: «Die Pflege und das Üben der interdisziplinären Zusammenarbeit ist zentral, um im Ernstfall als gut eingespieltes Team funktionieren zu können.»
Die Kantonale Führungsorganisation (KFO) ist ein Krisenstab, der aus einem Kern- und einem erweiterten Stab besteht. Er wird bei einer ausserordentlichen oder besonderen Lage durch den Regierungsrat eingesetzt und setzt sich aus Spezialisten verschiedener Bereiche innerhalb der Kantonsverwaltung sowie von Rettungs- und Schutzorganisationen zusammen (z. B. Gesundheitswesen, Energie, Umwelt, Wirtschaft, Hochbau, Polizei, Feuerwehr, Zivilschutz, technische Betriebe, Kommunikation).
Medienkontakt
Thomas Gabathuler, Hauptabteilungsleiter Militär und Zivilschutz, Stabschef KFO: +41 55 646 68 55 I thomas.gabathulerNULL@gl.ch