Freistaat Bayern

08/17/2026 | Press release | Distributed by Public on 08/17/2026 01:21

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann bilanziert Kampfmittelbeseitigung im Jahr 2025: Rund 100 Tonnen an Weltkriegsbomben, Granaten und Munition von Experten beseitigt und[...]

+++ Die Menge der beseitigten Bomben, Granaten und Munition in Bayern lag im Jahr 2025 erneut über dem Niveau des Vorjahres. Das hat Bayerns Innenminister Joachim Herrmann mitgeteilt. "Insgesamt wurden von den Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes rund 100 Tonnen alte Kampfmittel beseitigt, das sind 13 Tonnen mehr als im Jahr davor", so Herrmann. Die Spezialisten haben dabei insgesamt 28 Blindgänger alliierter Spreng- und Splitterbomben unschädlich gemacht. "Noch immer holen die Sprengstoffexperten sowie Fachfirmen fast täglich Weltkriegsmunition aus bayerischem Boden. Dazu zählt die Entschärfung von Bombenblindgängern, Zufallsfunde bei Freizeitaktivitäten oder während Bauarbeiten ebenso wie die Abholung und der Transport der von Fachfirmen aufgefundenen Kampfmitteln." Vor allem in den Gegenden, die während des Krieges im Fokus von Bombardierungen standen, müssen wir auch weiterhin damit rechnen, Blindgänger zu finden. Negativ bemerkbar macht sich derzeit auch die anhaltende Wasserknappheit in unseren Gewässern. Die Wahrscheinlichkeit, dass bisher von Sediment und Wasser überdeckte Kampfmittel durch niedrige Wasserstände zu Tage treten, steigt", erklärte Herrmann. +++

Vor Bodeneingriffen müssen Grundstückseigentümer und Bauherren jedem konkreten Verdacht auf möglicherweise vorhandene Bomben oder Munition nachgehen. Gegebenenfalls müssen sie Fachfirmen beauftragen, um Kampfmittel aufzuspüren, bergen zu lassen und diese dem vom Innenministerium vorgehaltenen Kampfmittelbeseitigungsdienst zur Entsorgung zu übergeben.

"Besondere Vorsicht ist auch bei Zufallsfunden geboten - gehen Sie hier kein Risiko ein", appellierte der Minister. Aufgefundene Munition sollte keinesfalls angefasst werden, sondern sofort die Polizei informiert werden, die dann mit den Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes in Kontakt tritt. Auch Eltern sollten ihre Kinder auf die möglichen Gefahren solcher Fundstücke hinweisen, so Herrmann.

Die Kosten für die Beseitigung und Entsorgung durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst trägt der Freistaat Bayern. Im Jahr 2025 wurden hierfür wieder knapp 1,9 Millionen Euro eingesetzt.

Weitergehende Informationen mit Hinweisen zum Umgang mit Kampfmitteln sowie Adresslisten von Fachfirmen für Luftbildauswertung und in der Kampfmittelbeseitigung sind auf der Homepage des Innenministeriums unter https://www.stmi.bayern.de/a-z/anzeigen/kampfmittelbeseitigung/ abrufbar.

Pressemitteilung auf der Seite des Herausgebers

Freistaat Bayern published this content on August 17, 2026, and is solely responsible for the information contained herein. Distributed via Public Technologies (PUBT), unedited and unaltered, on August 17, 2026 at 07:21 UTC. If you believe the information included in the content is inaccurate or outdated and requires editing or removal, please contact us at [email protected]