Axel Springer SE

10/15/2026 | Press release | Distributed by Public on 10/14/2026 16:46

Deutscher KI-Preis 2026: Prof. Frank Hutter (TabPFN) und Robert Bosch GmbH für Innovation und Technologietransfer ausgezeichnet

Die Medienmarke WELT hat am Mittwochabend in Berlin den Deutschen KI-Preis in drei Kategorien verliehen. Der KI-Innovationspreis geht an Prof. Dr. Frank Hutter von der Universität Freiburg (TabPFN). Den KI-Anwenderpreis erhält die Robert Bosch GmbH für die Skalierung von KI in der Hardware- und Industriepraxis. Den KI-Start-Up-Preis sicherte sich per Live-Publikumswahl Dunia Innovations.

Vor rund 120 geladenen Start-ups und Akteuren der europäischen KI-Ökonomie sowie im Beisein von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche standen der beschleunigte Transfer von Deep-Tech in die industrielle Anwendung sowie die Rahmenbedingungen im Zentrum.

Die Preisträger:

KI-Innovationspreis: Prof. Dr. Frank Hutter (TabPFN)

TabPFN revolutioniert den Umgang mit Tabellendaten. Der Machine-Learning-Algorithmus lernt kausale Zusammenhänge aus synthetischen Daten und liefert auf kleinen Datensätzen hochpräzise Vorhersagen - entscheidend für Medizin, Lieferketten und Bilanzen. SAP übernimmt das 2024 gegründete Spin-off Prior Labs, um ein weltweit führendes KI-Labor für strukturierte Daten aufzubauen.

KI-Anwenderpreis: Robert Bosch GmbH

Das Unternehmen wird für die konsequente Überführung von Künstlicher Intelligenz in die kommerzielle und industrielle Prozesse ausgezeichnet. Bosch hat KI-Lösungen entwickelt und diese unter anderem in die Produktionsprozesse Tausender Fertigungsmaschinen integriert.

Der KI-Start-up-Preis: Die Nominierten

Die Entscheidung für den Nachwuchspreis fiel nach Live-Pitches durch eine Publikumsjury. Zur Wahl standen drei Akteure des europäischen Ökosystems:

  • Black Forest Labs: Das Unicorn aus Freiburg entwickelt mit seinen "Flux"-Modellen generative KI zur Bildsynthese, die qualitativ zur Weltspitze gehört und von Adobe und Meta genutzt wird.
  • Dunia Innovations: Das 2022 gegründete Berliner Unternehmen nutzt KI- und Robotik (IRIS-Plattform), um die Materialforschung radikal zu beschleunigen und die Lücke zwischen Simulation und physischer Realität zu schließen.
  • Opus: Das Unternehmen fokussiert sich auf agentenbasierte Automatisierung und überführt komplexe Unternehmensprozesse in auditierbare Workflows.

Moritz Seyffarth, Stellvertretender Chefredakteur der Redaktionen der PREMIUM-GRUPPE: "Was Prof. Frank Hutter und sein Team geleistet haben, ist der Blueprint für moderne Technologieentwicklung. Von der Veröffentlichung in Nature bis zur SAP-Integration in weniger als zwei Jahren: Das zeigt, dass Europa nicht nur forschen kann. Wir können Ideen auch schnell kommerzialisieren. Und darum hat er den Deutschen KI-Preis absolut verdient."

Mathias Sanchez, CEO der PREMIUM-GRUPPE: "Der Deutsche KI-Preis ist mehr als eine Auszeichnung - er ist eine Bestandaufnahme der deutschen KI-Ökonomie. Die diesjährigen Preisträger beweisen: Wir haben in Deutschland das Zeug zu Deep-Tech-Innovationen, wenn Politik, Forschung und Industrie zusammenarbeiten."

Über den KI-Preis:

Der Deutsche KI-Preis wird seit 2019 vergeben. Frühere Preisträger umfassen unter anderem Aleph Alpha, DeepL und n8n. Die Jury setzt sich aus führenden Köpfen aus Wissenschaft und Wirtschaft zusammen.

Axel Springer SE published this content on October 15, 2026, and is solely responsible for the information contained herein. Distributed via Public Technologies (PUBT), unedited and unaltered, on October 14, 2026 at 22:46 UTC. If you believe the information included in the content is inaccurate or outdated and requires editing or removal, please contact us at [email protected]