Freistaat Bayern

10/02/2026 | Press release | Distributed by Public on 10/02/2026 02:24

Fairplay im Fußball / Bayerns neuer Justizminister Josef Schmid unterstützt mit Ex-Fußballprofi Philipp Lahm neue „Respekt-Kampagne“ des Bayerischen Fußball-Verbandes / Schmid:[...]

Einsatz für Fairplay im Fußball: Bayerns neuer Justizminister Josef Schmid warb gestern (1. Oktober) gemeinsam mit Weltmeister-Kapitän Philipp Lahm und dem Präsidenten des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) Dr. Christoph Kern für ein wertschätzendes Miteinander im Sport - auf, aber auch neben dem Platz. Anlass war die Präsentation der neuen "Respekt-Kampagne" des BFV am Rande des Länderspiels Deutschland gegen Serbien. Justizminister Schmid: "Beim Fußball können die Emotionen schon mal hochkochen. Aber Antisemitismus, Rassismus und Gewalt haben auf und neben dem Platz nichts verloren. Ich begrüße die neue Kampagne des BFV ausdrücklich und bedanke mich bei allen Vereinen in Bayern, die jetzt ein klares Signal aussenden und für ihre Werte einstehen." Ziel ist es, mit allen Beteiligten, von den Vereinen über die Spieler bis zu den Fans, gemeinsame Werte sichtbar zu machen und für ein respektvolles Miteinander zu werben. Dazu hatten jüngst mehr als 1.400 Teams in ganz Bayern an den Aktionsspieltagen teilgenommen.

Auch die bayerische Justiz engagiert sich gegen Hass im Sport. Die Generalstaatsanwaltschaft München schloss im Februar 2024 eine bis dahin deutschlandweit einmalige Kooperation mit dem BFV zur Bekämpfung von Straftaten beim Spielbetrieb und in dessen Umfeld. Dazu gehören herabwürdigende oder diskriminierende Äußerungen oder Handlungen gegen Menschen in Bezug auf Hautfarbe, Religion, Nationalität, ethnische Herkunft, Geschlecht, geschlechtliche Identität, sexuelle Orientierung oder eine Behinderung. Zum Schutz jüdischer Sportlerinnen und Sportler startete das Bayerische Justizministerium im November 2024 eine Kooperation mit dem jüdischen Dachsportverband MAKKABI Deutschland. Zusammen mit der Bayerischen Landeszentrale für Neue Medien (BLM) unterstützt das Justizministerium in der Initiative "Justiz und Sport - konsequent gegen Hass" Sportvereine und -verbände im Kampf gegen strafbaren Hass und strafbare Hate Speech im digitalen Raum. An dem Pilotprojekt beteiligen sich u. a. der FC Bayern München und der TSV 1860 München.

Justizminister Schmid: "Auf dem Fußballfeld oder im digitalen Raum: Wer grob Foul spielt, muss mit Konsequenzen rechnen. Die bayerische Justiz verfolgt antisemitische, rassistische oder sonst menschenfeindliche Straftaten konsequent."

Hinweis:

Fotos sind unter Medienportal - Bayerisches Staatsministerium der Justiz verfügbar.

Pressemitteilung auf der Seite des Herausgebers

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