08/24/2026 | Press release | Distributed by Public on 08/24/2026 02:49
Zum wiederholten Mal seit Beginn des Irankriegs haben die USA ihre Drohungen gegen die islamische Republik in neue Höhen geschraubt: Nicht weniger als die «härtesten Sanktionen der Geschichte» hat US-Finanzminister Scott Bessent dem Iran angedroht, ein «wirtschaftlicher D-Day» stehe bevor.
Die iranische Führung zeigt sich betont ungerührt und droht ihrerseits einmal mehr mit der totalen Blockade der Strasse von Hormus. Ob die Mullahs dazu militärisch überhaupt noch in der Lage sind, muss gemäss neusten Medienberichten, wonach die USA Nacht für Nacht 15-20 Tanker durch die Strasse von Hormus geleiten, bezweifelt werden. So oder so, die Lage bleibt unsicher und die weitere Entwicklung ist kaum absehbar: eine zusätzliche Verknappung des Rohölangebots und neue Verwerfungen etwa mit China, welches zuletzt stark auf iranische Öllieferungen gesetzt hat, sind nicht ausgeschlossen. Entgegen dem Trend hat der Ölpreis über das Wochenende dennoch leicht nachgegeben: Ein Fass der Sorte Brent steht heute Morgen bei 93 Dollar.
Im Inland wiederum stehen die Zeichen auf leichte Entspannung: aufgrund der Regenfälle der vergangenen Woche ist der Rheinpegel leicht gestiegen, dies allerdings auf nach wie vor sehr niedrigem Niveau. Bis sich die Situation gänzlich normalisiert hat, muss noch viel Wasser den Rhein hinunterfliessen - und dies nicht nur sprichwörtlich.