04/21/2026 | Press release | Distributed by Public on 04/22/2026 13:40
Bundeskanzler Friedrich Merz nahm am 17. Petersberger Klimadialog teil. In seiner Rede am zweiten Veranstaltungstag stellte er die Klimapolitik in den Kontext aktueller geopolitischer und wirtschaftlicher Umbrüche und betonte die Notwendigkeit einer engen Vernetzung von Wirtschafts-, Energie-, Klima und Innovationspolitik. Dabei sei es wichtig, dass diese Verflechtung sich in Allianzen widerspiegelt: "Gemeinsam mit unseren europäischen Partnern, gemeinsam mit Partnern auf der ganzen Welt, gemeinsam mit der Wirtschaft".
Der Kanzler unterstrich, dass das Pariser Klima-Abkommen trotz aller Herausforderungen eine bedeutende Errungenschaft bleibe und gleichzeitig eine zentrale Grundlage für das Handeln der Bundesregierung im Klimaschutz darstelle. Gleichzeitig machte er deutlich, dass Deutschland seinen Beitrag leisten wolle, aber auch das Engagement anderer Staaten erwarte. Klimaschutz dürfe die industrielle Basis in Deutschland nicht gefährden, sondern müsse Innovation, Wettbewerbsfähigkeit und gesellschaftliche Akzeptanz sichern.
Der Petersberger Klimadialog (PKD) wurde 2010 ins Leben gerufen. Seitdem bringt er jährlich eine Auswahl an Ländern zusammen, um die Weltklimaverhandlungen am Ende des Jahres vorzubereiten. Der erste Klimadialog fand auf dem namensgebenden Petersberg in Bonn statt, bevor der Veranstaltungsort nach Berlin verlegt wurde. Der wird immer gemeinsam mit dem Land oder den Ländern organisiert, die die nächsten Weltklimakonferenz leiten werden. Gastgeber ist das Bundesumweltministerium zusammen mit der Türkei und Australien, die die nächste vorbereiten.
Hier finden Sie die Rede des Bundeskanzlers beim 17. Petersberger Klimadialog auf englisch.