06/17/2026 | Press release | Distributed by Public on 06/17/2026 03:49
Die Stadt Stuttgart sensibilisiert ältere Menschen für Betrugsversuche durch falsche Pflegeberater. Die Anrufenden versuchen, Vertrauen zu gewinnen, persönliche Daten zu erhalten oder unnötige Leistungen zu vermitteln. Bei Zweifeln sollten Betroffene direkt den zuständigen Pflegestützpunkt kontaktieren.
Die Landeshauptstadt Stuttgart warnt vor Betrugsversuchen, bei denen sich Anruferinnen und Anrufer fälschlicherweise als Mitarbeitende von Pflegestützpunkten ausgeben. In Stuttgart selbst sind derartige Fälle bislang nicht bekannt. Die Stadt nimmt die Berichte des Kommunalverbandes für Jugend und Soziales Baden-Württemberg zum Anlass, ältere Menschen für mögliche Betrugsversuche zu sensibilisieren.
Die Betrügerinnen und Betrüger versuchen, das Vertrauen der Angerufenen zu gewinnen, um an persönliche Daten zu gelangen oder Betroffene zu unnötigen, beziehungsweise kostenpflichtigen Leistungen zu bewegen. Dabei geben sie sich als Fachkräfte der Pflegeberatung aus und bieten vermeintliche Unterstützung bei Anträgen oder Leistungsprüfungen an. Sie bauen gezielt Druck auf und drängen auf schnelle Entscheidungen. In einzelnen Fällen werden auch kurzfristig Hausbesuche vorgeschlagen - offenbar mit dem Ziel, direkten Zugang zur Wohnung zu erhalten.
Grundsätzlich gilt: Die Mitarbeitenden der Pflegestützpunkte vereinbaren Beratungsgespräche grundsätzlich transparent und nachvollziehbar. Wer Zweifel an der Echtheit eines Anrufs hat, sollte das Gespräch beenden und sich direkt an den zuständigen Pflegestützpunkt wenden.