03/05/2026 | Press release | Distributed by Public on 03/05/2026 04:41
Nach der Fashion Week ist vor der Fashion Week - jetzt bewerben und präsentieren! Wir suchen Designer:innen, die ihre Kollektionen während der Berlin Fashion Week im Juli 2026 präsentieren wollen. Nachdem die Wintersaison international einmal mehr auf große Resonanz gestoßen ist (um es mit den Worten des Forbes Magazine zu sagen: "There was nowhere else to be on those four frozen nights than in Berlin!), schreiben der Fashion Council Germany (FCG) und die Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe auch für SS27 Konzeptwettbewerbe zur Realisierung der Fashion Week aus.
Bis zum 23. März können sich Designer:innen für Fördergelder von bis zu 25.000 Euro bewerben; bereits zum achten Mal unterstützen der FCG und der Berliner Senat somit gezielt herausragende Designleistungen und kreative Präsentationsideen. Neu ist ab dieser Saison der noch einmal verstärkte Fokus auf die nachhaltige Ausrichtung eingereichter Konzepte: Nach einer Pilotphase treten im Juli die "Sustainability Requirements" vollends in Kraft.
Nur Kollektionspräsentationen von Marken, die in diesem Regelwerk definierte Mindeststandards erfüllen, können künftig offizieller Teil der Berlin Fashion Week werden. Mit dem Bekenntnis zu diesen Bestimmungen, die etwa auf die verstärkte Verwendung nachhaltigerer Materialien oder die Gewährleistung fairer Unternehmensstrukturen abzielen, wird die Berlin Fashion Week ihrem selbstgesetzten Leitthema gerecht: "The responsible movement of freedom, inclusion and creativity".
Wie in den vergangenen Saisons wird der Wettbewerb in den Kategorien BERLIN CONTEMPORARY und STUDIO2RETAIL auch für die Fashion Week vom 02. bis 05. Juli 2026 aus Mitteln des Landes Berlin und des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung im Rahmen der Initiative "Projekt Zukunft kofinanziert.
BERLIN CONTEMPORARY (BC)
Prämiert werden 19 Modenschau- und Präsentationskonzepte, die mit je 25.000 Euro gefördert werden. Eine unabhängige Fachjury aus internationalen Branchenexpert:innen bezieht in ihre Entscheidung nicht nur das aktuell eingereichte Konzept, sondern auch das Entwicklungspotenzial der jeweiligen Marke ein; ihr Fokus liegt auf Designleistung, handwerklicher Qualität, Nachhaltigkeit, Diversität und wirtschaftlicher Perspektive. Neben Einreichungen aus Deutschland werden auch in dieser Saison bis zu 5 Konzepte von internationalen Marken berücksichtigt. Ein Preisgeld ist für ein Label reserviert, das seinen Firmensitz in einem afrikanischen Land unterhält. Dieses wird außerdem mit Zusatzleistungen rund um Produktion, Guestmanagement und Pressearbeit zur Realisierung einer Modenschau unterstützt.
STUDIO2RETAIL (S2R)
Sechs Eventkonzepte, die Endkonsument:innen mit einbeziehen, werden mit je 5.000 Euro gefördert. Entsprechende Showroom-, Pop-Up- oder Ausstellungsformate werden von der Fachjury auf ihre nachhaltige Ausrichtung und potenzielle Medienwirksamkeit, ihren innovativen und inklusiven Charakter hin bewertet. Die übergeordnete Idee dieser Wettbewerbskategorie ist, die Berlin Fashion Week jenseits der Laufstege auch einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Fünf Konzepte werden aus Mitteln des Landes Berlin und des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung gefördert; ein sechstes Preisgeld stellt auch in dieser Saison erneut die Berliner Sparkasse zur Verfügung.
Mit Ende der Bewerbungsphase am 23. März wählt die Fachjury die Gewinner:innen aus.
Die Bekanntgabe der geförderten Konzepte erfolgt voraussichtlich am 20. April 2026. Weitere Informationen und Bewerbungen unter fashionweek.berlin
Downloads: Pressemitteilung & Bildmaterial
Bei Interesse an Interviews oder weiteren Informationen wenden Sie sich bitte an:
Manuel Almeida Vergara
Communications Manager, Fashion Council Germany
[email protected]
t +49 30 994 0489 - 53
Der Wettbewerb wird aus Mitteln des Landes Berlin und EFRE-Fonds finanziert.