07/17/2026 | Press release | Archived content
Seit mehr als 15 Jahren entdecken im Kinder- und Jugendtechnologiezentrum Dortmund (KITZ.do) jährlich rund 13.000 junge Menschen Naturwissenschaften und Technik durch eigenes Ausprobieren. Damit das außerschulische Lernlabor erfolgreich weiterarbeiten kann, soll die Stadtverwaltung ein Konzept für die langfristige Sicherung erarbeiten.
KITZ.do ist Dortmunds außerschulisches Lernlabor und Schülerforschungszentrum. Es ist ein Leuchtturmprojekt, das allen Kindern und Jugendlichen Zugang zu naturwissenschaftlicher Bildung verschaffen will, unabhängig von Herkunft und Geschlecht. KITZ.do ist Teil eines starken Netzwerks, das eng mit Schulen, Unternehmen und anderen Bildungseinrichtungen zusammenarbeitet. Durch diese Partnerschaften schafft KITZ.do eine durchgängige und nachhaltige MINT-Förderung. MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik.
Die Verwaltung soll nun ein Konzept mit dem Ziel erarbeiten, die langfristige Zukunft der Einrichtung zu sichern und gleichzeitig Perspektiven für ihre Weiterentwicklung aufzuzeigen. Dabei geht es auch um eine tragfähige Finanzierung und ein neues Raumkonzept, denn KITZ.do muss Ende des Jahres 2027 aus dem B1-Gebäude am Rheinlanddamm ausziehen.
Zukunftsfähiger Standort gesucht
Um das Angebot von KITZ.do für die Dortmunder Schülerinnen und Schüler fortführen zu können, sind also neue Räume erforderlich, in denen Labore, Werkstätten, Digital-, Seminar- und Verwaltungsräume untergebracht werden können. Ohne diese Infrastruktur könnten zentrale naturwissenschaftliche und technische Bildungsangebote nicht in der bisherigen Qualität und Breite umgesetzt werden. Gesucht werden Räume, an denen sich das KITZ.do auch langfristig weiterentwickeln kann. Vorschläge sollen bis zum 31. März 2027 erarbeitet werden.
900 Termine pro Jahr
Seit 2008 ist KITZ.do ein zentraler außerschulischer Lernort für MINT-Bildung in Dortmund. Jährlich nehmen rund 13.000 Kinder, Jugendliche und pädagogische Fachkräfte an den Angeboten teil. Sie verteilen sich auf etwa 900 Termine pro Jahr. Mit seinen Laboren, Werkstätten und praxisnahen Lernformaten ergänzt das KITZ.do die Bildungsangebote von Kitas, Schulen und weiteren Bildungseinrichtungen, unterstützt junge Menschen bei der Berufs- und Studienorientierung und fördert Talente.
Der Rat der Stadt Dortmund soll in seiner Sitzung am 1. Oktober darüber entscheiden.