04/21/2026 | Press release | Distributed by Public on 04/21/2026 05:32
Einschreibungen in deutschsprachige und ladinischsprachige Kindergärten bleiben stabil - Deutschsprachiger Kindergarten in Elvas/Brixen wird wieder geöffnet
Für das kommende Bildungsjahr 2026/27 wurden bisher 10.854 Kinder in einen deutschsprachigen Kindergarten eingeschrieben, einen ladinischsprachigen Kindergarten werden 599 Kinder besuchen. (Foto: LPA/Greta Stuefer)BOZEN (LPA). Die Landesregierung hat sich am 17. April mit dem Plansoll im Bereich Kindergarten der deutschen und der ladinischen Sprachgruppen befasst. Die entsprechenden Beschlüsse waren von den Landesräten Philipp Achammer und Daniel Alfreider eingebracht worden.
Insgesamt 10.854 Kinder sind für den Besuch eines deutschsprachigen Kindergartens im Bildungsjahr 2026/27 eingeschrieben. Zu den bestehenden Kindergärten kommt jener in Elvas wieder dazu, er wird dem Kindergartensprengel Brixen zugewiesen. Außerdem werden mehrere zusätzliche Abteilungen in bestehenden Kindergärten errichtet, einige hingegen in Abstimmung aufgrund gesunkener Einschreibezahlen geschlossen. Insgesamt sind für das Bildungsjahr 2026/27 540 Abteilungen in den 266 deutschsprachigen Kindergärten Südtirols vorgesehen. "Im Personalbereich bleiben die Stellen konstant, um damit Kontinuität und Planungssicherheit garantieren zu können", sagt Bildungslandesrat Philipp Achammer. Insgesamt sind 1363,25 Stellen für das kommende Kindergartenjahr vorgesehen. Landeskindergartendirektorin Helena Saltuari betont: "Die Stabilität im Stellenkontingent ist eine entscheidende Voraussetzung, um den individuellen Situationen und der Komplexität in den Kindergärten bestmöglich gerecht werden zu können. Mit der Genehmigung des Plansolls können wir eine qualitativ hochwertige Bildungsbegleitung sicherstellen."
Im kommenden Kindergartenjahr werden 599 Kinder einen der 17 Kindergärten der ladinischen Gemeinden besuchen, insgesamt sind 32 Abteilungen mit 86 Vollzeitäquivalenten vorgesehen. "Die Zahlen sind stabil geblieben. Dies bestätigt den in den vergangenen Jahren verfolgten Ansatz und die Übereinstimmung zwischen Organisation und den Bedürfnissen der Familien", betont Schulamtsleiter Heinrich Videsott. Auch für den ladinischen Bildungslandesrat Daniel Alfreider zeige die Stabilität, "dass unsere Bildungseinrichtungen den Bedürfnissen der Familien entsprechen. Die Bestätigung des Personalsschlüssels und der Organisation bedeutet Kontinuität, Bildungsqualität und Verlässlichkeit des Dienstes." Im Hinblick auf die verlängerten Nachmittagsöffnungszeiten lasse sich ein großer Bedarf in St. Ulrich ausmachen, in den anderen Ortschaften ist die Nachfrage geringer. Bewährt habe sich zudem einige Stellen als "ständiger Ersatz" vorzusehen, um auf kurzfristige Personalausfälle zeitnah und im Sinne der Kontinuität reagieren zu können.