08/21/2026 | Press release | Distributed by Public on 08/21/2026 04:42
Bitkom startet Online-Check zur Digitalpolitik für die Abgeordnetenhauswahl am 20. September
Berlin, 21. August 2026 - Sollten autonome Busse durch Berlin rollen? Werden künftig alle Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler in der Hauptstadt mit Tablets oder Notebooks ausgestattet? Können die Menschen in Berlin demnächst jede behördliche Angelegenheit auch online erledigen? Und nicht zuletzt: Braucht die Region mehr Rechenzentren?
Um diese und weitere digitalpolitische Fragen geht es bei der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus am 20. September 2026. Daher veröffentlicht der Digitalverband Bitkom den "Bitkomat" zur Berlin-Wahl. Im Bereich der Digitalpolitik hilft der Bitkomat - ähnlich wie der "Wahl-O-Mat" für die Politik im Allgemeinen - die eigenen Präferenzen mit den jeweiligen Positionen der aktuell im Abgeordnetenhaus vertretenen Parteien zu vergleichen. "Berlin ist Deutschlands Hauptstadt und zugleich ein wichtiger Innovations- und Digitalstandort. Noch aber schöpft Berlin dieses Potenzial nicht aus. Damit die Stadt im internationalen Wettbewerb der Digitalstandorte mithält, braucht sie eine digitale Verwaltung, eine leistungsfähige und krisenfeste Infrastruktur und gute Bedingungen für KI, Rechenzentren und junge Unternehmen. Der Bitkomat macht die wichtigsten Themen der Digitalpolitik in Berlin sichtbar und bietet den Wählerinnen und Wählern eine Entscheidungshilfe für die Abgeordnetenhauswahl", sagt Bitkom-Präsident Dr. Ralf Wintergerst.
Im Bitkomat zur Landtagswahl in Berlin werden 20 landespolitische Thesen aus den Bereichen Politik & Verwaltung, Bildung & Teilhabe, digitale Wirtschaft & Infrastruktur sowie Sicherheit & Datenschutz überprüft. Der Bitkom hat alle im aktuellen Abgeordnetenhaus vertretenen Parteien zuvor um ihre entsprechenden Positionen gebeten. Nutzerinnen und Nutzer können die Thesen Schritt für Schritt durchspielen. Der Bitkomat vergleicht die persönliche Präferenz mit den Antworten der Parteien und zeigt am Ende, welche Parteien den eigenen Vorstellungen wie stark entsprechen.
Da Daten zu politischen Ansichten besonders sensible Informationen sind, wurde der Bitkomat besonders datensparsam gestaltet. So wird etwa die Positionierung der Nutzerinnen und Nutzer zu den Thesen nicht gespeichert, auch wird keine Statistik zu den Ergebnissen oder dem Nutzerverhalten erstellt. Bitkom hat das Tool erstmals zur Bundestagswahl 2021 angeboten.