Stadt Hanau

01/26/2026 | Press release | Distributed by Public on 01/26/2026 05:48

Holocaust-Gedenktag am 27. Januar in Hanau - Flaggen und Kränze erinnern an die Opfer des Nationalsozialismus

Meldungsdatum: 26.01.2026

Holocaust-Gedenktag am 27. Januar in Hanau

Flaggen und Kränze erinnern an die Opfer des Nationalsozialismus

Der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar ist in Deutschland seit 1996 ein bundesweiter, gesetzlich verankerter Gedenktag. Er bezieht sich auf den 27. Januar 1945, den Tag der Befreiung des nationalsozialistischen Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz durch die Rote Armee.

Die Vereinten Nationen erklärten den 27. Januar im Jahr 2005 zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust. Inzwischen wird der Gedenktag in vielen Staaten Europas begangen.

Auch die Stadt Hanau erinnert an die Opfer des Nationalsozialismus und hisst am 27. Januar die Flaggen vor dem Rathaus im Gedenken. "Nie wieder dürfen wir zulassen, dass Menschen diskriminiert, ausgegrenzt und misshandelt werden. Es ist an jedem einzelnen von uns gegen solches Verhalten und Gedankengut anzugehen und unser höchstes Gut - die Menschlichkeit - zu bewahren und zu schützen", ist die Botschaft von Oberbürgermeister Claus Kaminsky und Stadtverordnetenvorsteherin Beate Funck.

An zwei Gedenkstätten - ehemalige Ghettomauer und am Hauptbahnhof - lässt die Stadt am 27. Januar Blumen niederlegen: Die Gedenkstätte "Ehemalige Ghettomauer" an der Nordstraße in der Hanauer Innenstadt erinnert an jüdische Männer, Frauen und Kinder, die im sogenannten Dritten Reich verfolgt, entrechtet und ermordet wurden. An der Ghettomauer wurden 235 individuelle Gedenktäfelchen für die unter dem NS-Regime ermordeten Hanauerinnen und Hanauer angebracht. Die Eingangstafel trägt die zeitlose Mahnung: "Menschlichkeit erwächst aus der Verantwortung für die Vergangenheit".

Die Gedenkstätte "Ehemalige Ghettomauer" wurde 2010 in Zusammenarbeit mit der Jüdischen Gemeinde Hanau, dem Arbeitskreis Christen und Juden der evangelischen Kirche, dem Fritz-Bauer-Institut Frankfurt am Main, der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Hanau e. V. und dem Hanauer Geschichtsverein 1844 e.V. von der Stadt Hanau erarbeitet und eingeweiht.

Die Gedenktafel am Hanauer Hauptbahnhof wurde am 30. Mai 2006 errichtet, um an die Verschleppungen von 1942 zu erinnern, die von Gleis 9 ausgingen. Vom Hanauer Hauptbahnhof wurden am 30. Mai und 5. September 1942 über 164 jüdische Männer, Frauen und Kinder in Konzentrations- und Vernichtungslager deportiert und ermordet. Die Gedenktafel wurde als Teil der Erinnerungskultur der Stadt Hanau an diesem historischen Ort aufgestellt.

Im Stadtteil Steinheim wird an diesem Tag um 17 Uhr zudem eine Kranzniederlegung der Initiative Erinnern und Gedenken am Friedensdenkmal auf dem Platz des Friedens stattfinden. Um 19.30 Uhr im Steinheimer Familien- und Generationenzentrum, Ludwigstraße 29-33, wird die Erzählung "Bei uns in Auschwitz" von Tadeusz Borowski vorgelesen und musikalisch begleitet.

Pressekontakt: Ute Wolf, E-Mail: [email protected]

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Kranz Gedenkstätte "Ehemalige Ghettomauer"

© Stadt Hanau, Ute Wolf

Auch die Stadt Hanau erinnert an die Opfer des Nationalsozialismus und hisst am 27. Januar die Flaggen vor dem Rathaus im Gedenken. An zwei Gedenkstätten - ehemalige Ghettomauer und am Hauptbahnhof - lässt die Stadt am 27. Januar Blumen niederlegen: Die Gedenkstätte "Ehemalige Ghettomauer" an der Nordstraße in der Hanauer Innenstadt erinnert an jüdische Männer, Frauen und Kinder, die im sogenannten Dritten Reich verfolgt, entrechtet und ermordet wurden. Hier ein Foto von der Kranzniederlegung aus den Vorjahren.

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