Stadt Lörrach

03/12/2026 | Press release | Distributed by Public on 03/12/2026 11:10

Sanierung der Schlossberghalle in Haagen: Planung für dritten Bauabschnitt soll starten

Sanierung der Schlossberghalle in Haagen: Planung für dritten Bauabschnitt soll starten

12.03.2026
Die Stadt Lörrach plant den dritten Bauabschnitt zur umfassenden Sanierung der Schlossberghalle im Ortsteil Haagen. Am 26. März 2026 entscheidet der Gemeinderat über die Beauftragung der erforderlichen Planungsleistungen für die weiteren Schritte des Projekts. Zuvor befassen sich der Ortschaftsrat Haagen (10. März) sowie der Ausschuss für Umwelt und Technik (12. März) mit der Vorlage.

Die Schlossberghalle weist erhebliche bauliche, technische und energetische Mängel auf. Besonders das Dach ist in Teilen schadhaft und undicht, wodurch Feuchtigkeit in die Baukonstruktion eindringen kann. "Die Schlossberghalle ist ein wichtiger Ort für den Schul- und Vereinssport sowie für das gesellschaftliche Leben in Haagen. Mit dem dritten Bauabschnitt wollen wir die Halle nachhaltig modernisieren und für die Zukunft sichern", sagt Bürgermeisterin Monika Neuhöfer-​Avdić und ergänzt: "Ich freue mich sehr, dass das nächste Sanierungsprojekt startet. Mit eisernem Willen bauen wir den Sanierungsstau Stück für Stück ab."

Um weitere Schäden zu begrenzen, wurde im Jahr 2025 kurzfristig eine Dachrandsanierung durchgeführt. Diese Maßnahme stellt jedoch lediglich eine temporäre Lösung dar - eine umfassende Sanierung des Dachs bleibt weiterhin notwendig.

Auch Fassade und Fenster entsprechen nicht mehr heutigen energetischen Anforderungen. Im Innenbereich zeigen sich deutliche Abnutzungserscheinungen, unter anderem in den Eingangsbereichen sowie bei der Beleuchtung. Zudem besteht Modernisierungsbedarf bei sicherheitsrelevanten Einrichtungen wie Rauch- und Wärmeabzugsanlagen, Brandmeldeanlage und Löschtechnik. Diese Defizite beeinträchtigen sowohl die Energieeffizienz als auch die langfristige Nutzung der Halle.

In den vergangenen Jahren wurden bereits zwei Bauabschnitte der Hallensanierung umgesetzt. Mit dem dritten Bauabschnitt sollen die noch ausstehenden Maßnahmen abgeschlossen werden. Geplant ist eine ganzheitliche Sanierung mit baulichen, technischen und energetischen Verbesserungen. Dazu zählen insbesondere die Erneuerung von Dach und Fassade, die Modernisierung der elektrotechnischen Anlagen einschließlich der Beleuchtung sowie umfassende Brandschutzmaßnahmen. Vorgesehen sind unter anderem eine neue Sicherheitsbeleuchtung mit separatem Batterieraum, die Erweiterung der Brandmeldeanlage, die Optimierung der Flucht- und Rettungswege sowie die Ertüchtigung der Rauch- und Wärmeabzugsanlagen.

Zunächst sollen die Planungsleistungen für die Leistungsphasen 1 bis 3 nach der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) vergeben werden. Diese umfassen die Grundlagenermittlung, Vorplanung und Entwurfsplanung einschließlich einer detaillierten Kostenberechnung. Die Planungen sollen 2026 beginnen und bis zum zweiten Quartal 2027 abgeschlossen sein. Anschließend werden die Ergebnisse erneut den politischen Gremien zur Entscheidung vorgelegt.

Für die Planungsleistungen stehen im Haushalt 2026 Mittel in Höhe von 200.000 Euro zur Verfügung. Eine erste Grobkostenschätzung aus dem Jahr 2025 geht von Gesamtkosten von rund 4,23 Millionen Euro brutto einschließlich Baunebenkosten aus. Aufgrund der frühen Projektphase liegt die Kostensicherheit derzeit bei etwa ±50 Prozent; mögliche Baupreissteigerungen sind darin noch nicht berücksichtigt.

Die mittelfristige Finanzplanung der Stadt sieht für das Jahr 2027 rund 1,45 Millionen Euro und für 2028 rund 2,58 Millionen Euro vor. Parallel hat die Stadt Fördermittel aus dem Bundesprogramm "Sanierung kommunaler Sportstätten" beantragt. Über die Höhe einer möglichen Förderung ist derzeit noch nicht entschieden.

Nach aktuellem Zeitplan könnte das Vergabeverfahren für die Planungsleistungen bis Ende 2026 abgeschlossen werden. Der Baubeginn ist für das dritte Quartal 2027 vorgesehen, die Fertigstellung der Sanierungsarbeiten für Ende 2028.

Während der Bauphase kann es zu temporären Einschränkungen bei der Nutzung der Halle kommen. Die Stadt prüft jedoch, wie sich Beeinträchtigungen für den Schul- und Vereinssport möglichst gering halten lassen. So sollen beispielsweise besonders lärmintensive oder sicherheitsrelevante Arbeiten möglichst in Ferienzeiten durchgeführt werden. Genauere Aussagen zu Bauabschnitten, möglichen Sperrzeiten und Ausweichmöglichkeiten können erst nach Abschluss der Planungsphase getroffen werden.

Stadt Lörrach published this content on March 12, 2026, and is solely responsible for the information contained herein. Distributed via Public Technologies (PUBT), unedited and unaltered, on March 12, 2026 at 17:10 UTC. If you believe the information included in the content is inaccurate or outdated and requires editing or removal, please contact us at [email protected]