Landeshauptstadt Hannover

01/15/2026 | Press release | Distributed by Public on 01/15/2026 09:12

OB Onay trifft iranische Community: „Wir stehen an der Seite der Menschen im Iran“

In den vergangenen Wochen ist es im Iran immer wieder zu großen Protesten gegen die Regierung gekommen. Hierbei ging und geht das Regime mit zunehmender Brutalität gegen die Bürger*innen ihres eigenen Landes vor. Neben teilweisen und gänzlichen Internetblockaden sehen sich die Menschen auch Blackouts, willkürlichen Festnahmen und der Gewalt der Sicherheitsbehörden gegenüber - tausende Menschen sollen getötet worden sein, auch von geplanten Hinrichtungen war zwischenzeitlich die Rede.

Nach einem Gespräch mit zehn Mitgliedern der iranischen Community und Menschenrechtler*innen im Neuen Rathaus am heutigen Donnerstag, darunter auch die Journalistin und Menschenrechtsaktivistin Düzen Tekkal, bekräftigt Oberbürgermeister Belit Onay die Position der Landeshauptstadt. "Das Regime geht mit brutaler Gewalt gegen die Demonstrant*innen vor. Gegen Menschen, die für die Achtung ihrer Grundrechte und für menschenwürdige Lebensbedingungen kämpfen. Diese Schilderungen haben mich sehr betroffen gemacht und erschüttert", stellt Onay fest.

Solidarität, auch mit der iranischen Diaspora

"Viele Menschen in Hannover blicken mit großer Sorge aber auch mit inständiger Hoffnung auf die aktuelle Lage. Das gilt besonders für jene, die noch immer keinen Kontakt zu Freund*innen und ihrer Familie haben. Ihnen möchte ich die Solidarität der Stadt Hannover zusichern. Wir stehen an Ihrer Seite und an der Seite jener Mutigen im Iran, die ihre Rechte einfordern", betont der Oberbürgermeister. Es bestehe die Sorge, dass jetzt Angehörige, Freund*innen oder Unterstützer*innen im Iran gezielt verfolgt werden könnten.

Es sei deshalb geboten, so Onay, dass die internationale Gemeinschaft den Druck erhöht und so die iranische Zivilgesellschaft unterstützen kann.

Solidarität mit den Menschen im Iran - nicht erst seit gestern

Die Landeshauptstadt zeigt sich bereits seit Jahren solidarisch mit den Protestbewegungen im Iran. Der Rat der Stadt hatte im Jahr 2022 eine Resolution verabschiedet, die im Zeichen des Todes von Jina Mahsa Amini nach der Inhaftierung durch die Sittenpolizei und der "Frau, Leben, Freiheit"-Bewegung stand. Die Umbenennung des damaligen "Trammplatzes" in den heutigen "Platz der Menschenrechte" erfolgte als Ausdruck des Stellenwertes der Menschenrechte für das Handeln der Landeshauptstadt. In Hannover-Linden gibt es außerdem seit 2024 den "Jina Mahsa Amini Platz".

Oberbürgermeister Onay hat sich mit einer Patenschaft für eine junge iranische Studentin, die während der damaligen Proteste inhaftiert worden war, persönlich engagiert. An diesem Beispiel konnte auf das Schicksal der Protestierenden aufmerksam gemacht werden - auf Bundesebene und international.

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