11/10/2025 | Press release | Distributed by Public on 11/10/2025 10:44
Die Sozialdemokratische Fraktion hat einmal mehr Europas Klimaziele erreicht. Dank der Führungsrolle und der brückenbauenden Bemühungen der S&D stimmte der Umweltausschuss des Europäischen Parlaments heute für eine 90%ige Reduzierung der klimaschädlichen Emissionen bis 2040 im Vergleich zu 1990. Dies ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg der EU zur Klimaneutralität bis 2050 und gibt Bürgern und Unternehmen die langfristige Klarheit, die sie für Investitionen in eine nachhaltige Zukunft benötigen.
Dieses Ergebnis wäre ohne die unermüdlichen Bemühungen der S&D-Fraktion, Brücken zu bauen und Kompromisse zwischen den proeuropäischen Fraktionen des Parlaments zu schmieden, nicht möglich gewesen - so konnte eine starke Mehrheit für ehrgeizige Klimaschutzmaßnahmen sichergestellt und die rechtsextremen Klimaleugner an den Rand gedrängt werden.
Javi Lopez, S&D-Verhandlungsführer für das Dossier, sagte:
"Die heutige Abstimmung sendet ein klares Signal: Die Europäische Union bleibt ihrer Führungsrolle im Klimaschutz verpflichtet. Die Festlegung eines Ziels für 2040 ist wichtig, um Sicherheit für Investitionen, Innovationen und einen gerechten Übergang zu schaffen. Die S&Ds haben unermüdlich daran gearbeitet, dass das 2040-Ziel sowohl Ehrgeiz als auch soziale Gerechtigkeit widerspiegelt - wir wollen unseren Planeten schützen und gleichzeitig sicherstellen, dass niemand zurückgelassen wird. Wir müssen uns jetzt darauf konzentrieren, die Instrumente, die Finanzierung und die Industriestrategie bereitzustellen, die notwendig sind, um diesen Übergang zu einem Erfolg zu machen.
Tiemo Wölken, S&D-Sprecher im Ausschuss für Umwelt, Klima und Lebensmittelsicherheit des Europäischen Parlaments, sagte:
"Dieses Ergebnis ist nicht so ehrgeizig, wie wir es uns gewünscht hätten - in Übereinstimmung mit den wissenschaftlichen Erkenntnissen haben wir uns für 90 % inländische Reduktionen mit darüber hinausgehenden internationalen Gutschriften eingesetzt. Aber diese Einigung ist besser als keine Einigung; es ist besser, eine verbindliche Verpflichtung bis 2040 zu haben als keine. Das Parlament hat angesichts von Klimaskepsis und Populismus Verantwortung und Einigkeit gezeigt. Wir werden uns weiterhin für strengere Maßnahmen, mehr Investitionen in grüne Arbeitsplätze und ein faires Abkommen für die vom Übergang am stärksten betroffenen Arbeitnehmer und Gemeinden einsetzen."
Die heute im Ausschuss erzielte Einigung wird am kommenden Donnerstag im Plenum zur Abstimmung gestellt.