07/23/2026 | Press release | Distributed by Public on 07/23/2026 05:08
Mit der fünften Runde seines Erfolgsprogramms "KI-Transfer Plus" treibt das Bayerische Staatsministerium für Digitales den Einsatz Künstlicher Intelligenz im Mittelstand weiter voran. Zum offiziellen Auftakt kamen Vertreter der insgesamt 16 Unternehmen aus ganz Bayern gemeinsam mit den acht bayerischen KI-Regionalzentren in München zusammen. Erstmals wird dabei auch Photonen-KI in der Praxis erprobt - eine hochinnovative Technologie, bei der Licht statt elektrischer Ströme für KI-Berechnungen genutzt wird und die deutlich schneller sowie energieeffizienter arbeitet.
Zu den Teilnehmern der fünften Programmrunde zählen Unternehmen unterschiedlichster Branchen, darunter Schaeffler Technologies, Authentic Style Vertriebs GmbH & Co. KG, WIKA Alexander Wiegand SE & Co. KG, Goldhofer AG, Climaline Ceiling Solutions GmbH, EM Gerätebau GmbH und SKZ - Das Kunststoff-Zentrum.
Beim Kick-off entwickelten die Unternehmen gemeinsam mit Expertinnen und Experten der KI-Regionalzentren erste konkrete Anwendungsfälle für ihre Betriebe. Eine Podiumsdiskussion mit Digitalminister Dr. Fabian Mehring, einem erfolgreichen Absolventen früherer Programmrunden sowie einem KI-Regionalzentrum der ersten Stunde zeigte zudem auf, wie Künstliche Intelligenz bereits heute Wertschöpfung schafft und welche Potenziale künftig erschlossen werden können.
"Wer auch morgen noch ganz vorne mitspielen will, muss Künstliche Intelligenz heute in die Praxis bringen. Genau dabei unterstützen wir unseren Mittelstand. Mit 'KI-Transfer Plus' holen wir Spitzenforschung aus den Laboren direkt in die Unternehmen - dorthin, wo Innovation zu Wertschöpfung, Wettbewerbsfähigkeit und sicheren Arbeitsplätzen wird", betont Bayerns Digitalminister Dr. Fabian Mehring.
Mit Blick auf die erstmalige Pilotierung photonischer KI-Rechner ergänzt Mehring: "Dass wir in Bayern jetzt erstmals Photonen-KI im Mittelstand erproben, ist ein echter Technologiesprung. Wo bislang Strom rechnete, übernimmt künftig Licht. Das macht Künstliche Intelligenz schneller, effizienter und nachhaltiger. Unser Anspruch ist klar: Bayern soll nicht nur Heimat exzellenter KI-Forschung sein, sondern vor allem das Land, in dem modernste Technologien am schnellsten in der wirtschaftlichen Praxis ankommen. So machen wir den Freistaat zum KI-Anwenderland Nummer eins in Europa."
Mit "KI-Transfer Plus" unterstützt das Bayerische Staatsministerium für Digitales gemeinsam mit der Bayern Innovativ GmbH mittelständische Unternehmen dabei, Künstliche Intelligenz strategisch im Betrieb zu verankern und konkrete Anwendungen erfolgreich umzusetzen. Begleitet werden die Unternehmen über neun Monate hinweg von acht KI-Regionalzentren an Hochschulen in allen Regierungsbezirken Bayerns. Ziel ist es, wissenschaftliche Spitzenkompetenz unmittelbar in marktfähige Innovationen zu übersetzen und so die Wettbewerbsfähigkeit des bayerischen Mittelstands nachhaltig zu stärken.
Weitere Informationen zum Programm gibt es unter https://www.ki-transfer-plus.de.