Provincia Autonoma di Bolzano

07/29/2026 | Press release | Distributed by Public on 07/29/2026 05:01

Das digitale Rückgrat Südtirols wächst

Informatik und Digitalisierung Verwaltung, Dienste und Digitalisierung

Das digitale Rückgrat Südtirols wächst

29.07.2026, 10:54

Beim Forum Digital zeigte die Landesverwaltung, wie die Weiterentwicklung von DataCenter, Netz, Cloud und Cybersicherheit die Grundlage für moderne, sichere und bürgernahe digitale Dienste schafft

"Unser Ziel als Agentur für das digitale Südtirol ist es, transversale Dienste, die dem neuesten Stand der Technik entsprechen, für die gesamte öffentliche Verwaltung anzubieten. Damit schaffen wir Synergien, bringen die gesamte Verwaltung auf den technologisch modernsten Stand und garantieren Sicherheit", betonte Josef T. Hofer, der Direktor der ADAS und der Abteilung Informatik beim jüngsten Forum Digital in der EURAC. (Foto: LPA/Ursula Pirchstaller)

BOZEN (LPA). Sie sind die Basis aller Dienste der öffentlichen Verwaltung: Netze, Cloud, Rechenzentren und Sicherheitssysteme - kurzum, die gesamte digitale Infrastruktur. Einen Überblick über die Weiterentwicklung in diesem Bereich bot das Forum Digital in der Eurac, zu dem die Abteilung Informatik am 28. Juli geladen hat.

"Unser Ziel als Agentur für das digitale Südtirol ist es, transversale Dienste, die dem neuesten Stand der Technik entsprechen, für die gesamte öffentliche Verwaltung anzubieten. Damit schaffen wir Synergien, bringen die gesamte Verwaltung auf den technologisch modernsten Stand und garantieren Sicherheit", erklärt Josef T. Hofer, der Direktor der ADAS und der Abteilung Informatik. Letztendlich gehe es immer darum, Dienste für den Bürger und die Bürgerin einfach, sicher und zuverlässig zu machen.

Dienste für die gesamte öffentliche Verwaltung: DataCenter, Breitband-Netz, Cybersicherheit

Über das DataCenter Südtirol das es öffentlichen Körperschaften ermöglicht, lokale Rechenzentren zu reduzieren und ihren Datenschatz sicher auf der neuen Plattform in Bozen und dem Backup in Bruneck zu speichern, sprach Christian Steurer, der Leiter des Kompetenzzentrums Datensicherheit und Cybersecurity. Parallel dazu unterstütze die Migration Integration Factory die Verwaltung bei der technischen und organisatorischen Umstellung. "Cloud und Data Center sind keine abstrakten Technologien, sondern Voraussetzung für bessere Dienste", ergänzte Roberto Fabbri von der Südtiroler Informatik AG, die auch mit Generaldirektor Stefan Gasslitter vertreten war. Letzterer betonte, dass SIAG die Strategie der ADAS in Sachen Infrastrukturen konsequent umsetze.

Einen weiteren Schwerpunkt bildete die Erneuerung der Netzinfrastruktur, über die Peter Ratschiller und Antonella Orru vom Kompetenzzentrum Netze sprachen. "Die Frage ist nicht mehr, ob wir verbunden sind, sondern ob unsere Netze für die nächsten zehn Jahre bereit sind", betonte Ratschiller. An dieser Zielsetzung werde kontinuierlich gearbeitet und für den Aufbau des modernen Datennetzes "digiNET" seien bereits 9 Millionen Euro investiert worden.

Auch in Sachen Cybersicherheit ist die Landesverwaltung auf der Hut, immerhin sind die Cyberangriffe italienweit von 2024 auf 2025 um 40 Prozent gestiegen. "Cybersicherheit ist eine gemeinsame Aufgabe", sagten Steurer, der Leiter des Kompetenzzentrums, und Francesco Terracciano von der SIAG. Jeder erkannte Vorfall könne dazu beitragen, alle anderen Körperschaften in Zukunft besser zu schützen.

Dem Data & Interoperability Hub, also der zentralen Plattform des Landes für den sicheren Austausch und die gemeinsame Nutzung von Daten zwischen öffentlichen Verwaltungen, widmete sich die Expertin Emma Gagliani Caputo. "Gute digitale Dienste entstehen dort, wo Daten verständlich, sicher und verantwortungsvoll genutzt werden", sagte sie.

myCIVIS wird kontinuierlich optimiert und weiterentwickelt

Schlussendlich wurde das neue Bürgernetz myCIVIS angesprochen, das durch qualitative Forschung, Nutzungsdaten und Feedback von Bürgerinnen und Bürgern laufend weiterentwickelt und verbessert werde. Die Plattform solle die Bedürfnisse der Menschen immer besser verstehen und schrittweise noch mehr Dienste umfassen, wie Chiara Campolmi und Lorenzo dell'Amico ausführten.

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