06/26/2026 | Press release | Distributed by Public on 06/26/2026 03:47
MedienmitteilungVeröffentlicht am 26. Juni 2026
Bern, 26.06.2026 - Die Landesregierung unter der Leitung von Bundespräsident Guy Parmelin hat den zweiten Tag der diesjährigen Bundesratsreise im Bezirk Aigle östlich des Genfersees verbracht. Schwerpunkt des Programms bildete eine Bootsfahrt auf der Rhone.
Während der Fahrt erläuterten Fachleute des Kantons Fragen in Zusammenhang mit dem grössten Hochwasserschutzprojekt der Schweiz, der dritten Rhonekorrektion. Das Projekt umfasst eine Länge von 162 Kilometern Flusslauf in den Kantonen Wallis und Waadt. Neben der Sicherheit verbessert das Projekt die Biodiversität und schafft geeignete Lebensräume, beispielsweise für den von BirdLife Schweiz zum Vogel des Jahres 2026 gekürten Eisvogel. Auch die touristische Attraktivität der Region kam in den Ausführungen der Fachleute zur Sprache. Mit der Bootsfahrt knüpft die heutige Landesregierung an eine Reise ihrer Vorgänger an: 1996, im zweiten Präsidialjahr von Jean-Pascal Delamuraz, war der Bundesrat ebenfalls auf der Waadtländer Rhone unterwegs.
Im Anschluss an die Bootsfahrt traf sich der Bundesrat mit den Behörden des Kantons Waadt und der Gemeinde Aigle. Im Schloss kamen sie mit der Bevölkerung zusammen. Am Vortag fand der traditionelle Apéro, wie er im Rahmen von Bundesratsreisen üblich ist, in Aubonne im Bezirk Morges statt. Der erste Tag der Bundesratsreise war zudem von Industrie und Handwerk geprägt.
Zum Abschluss des Programms stand in Yvorne ein Essen in kleinem Kreis an. Die diesjährige Reise war die insgesamt siebte in der Amtszeit eines Bundespräsidenten aus dem Kanton Waadt. Bundesratsreisen führt die Landesregierung seit 1957 durch.