09/17/2026 | Press release | Distributed by Public on 09/17/2026 03:10
In Europa findet bald der herbstliche Vogelzug statt. Aus diesem Anlass haben die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) und die Europäische Kommission im Rahmen der Kampagne #NoBirdFlu praktische Hilfsmittel entwickelt- Sie sollen Landwirten, Haltern kleiner Geflügelbestände und Tierärzten helfen, die Ausbreitung der Vogelgrippe zu verhindern.
Die Vogelgrippe - fachsprachlich als aviäre Influenza bezeichnet - kann schwerwiegende Folgen für die Tiergesundheit, die Lebensmittelproduktion, die Existenzgrundlage von Landwirten und die öffentliche Gesundheit haben. Mit einfachen Vorsorgemaßnahmen lässt sich das Risiko jedoch deutlich verringern.
Die #NoBirdFlu-Kampagne macht auf fünf einfache Biosicherheitsmaßnahmen aufmerksam, die insbesondere in kleinen Betrieben und bei privater Geflügelhaltung dazu beitragen können, die Einschleppung und Ausbreitung der Vogelgrippe zu verhindern:
"Die Vogelgrippeprävention beginnt mit täglichen Biosicherheitsmaßnahmen. #NoBirdFlu trägt dazu bei, wissenschaftliche Erkenntnisse in einfache Maßnahmen umzusetzen, die Landwirte, Halter kleiner Geflügelbestände und Tierärzte ergreifen können, bevor das Virus den Betrieb erreicht", sagt Nikolaus Kriz, geschäftsführender Direktor der EFSA.
"Wenn Zugvögel in Europa unterwegs sind, steigt das Risiko einer Ansteckung mit aviärer Influenza. Die Vogelgrippe macht nicht an Grenzen Halt. Durch eine Zusammenarbeit über Mitgliedstaaten und Sektoren hinweg können wir dazu beitragen, das Risiko von Ausbrüchen zu verringern, die Tiergesundheit und die Lebensmittelproduktion zu schützen und die Existenzgrundlagen zu sichern", so Claire Bury, stellvertretende Generaldirektorin für nachhaltige Lebensmittelsysteme bei der Europäischen Kommission.
Die Vogelgrippe (aviäre Influenza) ist eine hochansteckende Viruserkrankung, die vor allem Geflügel und wildlebende Wasservögel betrifft. Ausbrüche können Geflügelpopulationen dezimieren, Lieferketten unterbrechen, die Lebensgrundlage der Landwirte gefährden und sich auf die öffentliche Gesundheit auswirken.
Wenn Zugvögel auf dem gesamten Kontinent unterwegs sind, nimmt die Zahl der Vogelgrippefälle in Europa in den Wintermonaten in der Regel zu. Zwischen Oktober 2025 und Juni 2026 wurden in Europa fast 8 000 Ausbrüche festgestellt. Bei Wildvögeln wurden viermal mehr Fälle nachgewiesen als im vorangegangenen Winter. In Geflügelhaltungen gingen die meisten Infektionen auf indirekten Kontakt mit Wildvögeln zurück. Umso wichtiger sind konsequente Biosicherheitsmaßnahmen. Sie helfen die Einschleppung der Krankheit durch Wildvögel und die Ausbreitung von Betrieb zu Betrieb einzudämmen.
Für die Kampagnenpartner steht ein Toolkit mit verschiedenen Kommunikationsmaterialien zur Verfügung. Es unterstützt sie dabei, Maßnahmen zur Eindämmung der Vogelgrippe in landwirtschaftlichen Betrieben verständlich und wirksam zu kommunizieren.
Die Materialien werden in alle EU-Sprachen übersetzt und zur Verfügung gestellt. Hierzu gehören z. B.:
Wenn Sie die Kampagne unterstützen und an ihr teilnehmen möchten, besuchen Sie die #NoBirdFlu-Website und laden Sie das Kommunikations- Toolkit herunter. Durch die Weitergabe der Materialien helfen Sie dabei, das Risiko von Vogelgrippeausbrüchen zu verringern und die Vogelgrippe von landwirtschaftlichen Betrieben und Geflügelbeständen fernzuhalten.
Tel. +39 0521 036 149
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