German Federal Government

05/22/2026 | Press release | Distributed by Public on 05/22/2026 12:30

Joint Statement from the leaders of the United Kingdom, Italy, France, Germany, Canada, Australia, New Zealand, Norway and the Netherlands on the situation in the West Bank

Over the past few months, the situation in the West Bank has deteriorated significantly.
Settler violence is at unprecedented levels. The policies and practices of the Israeli government, including a further entrenchment of Israeli control, are undermining stability and prospects for a two-state solution.

International law is clear: Israeli settlements in the West Bank are illegal. Construction projects in the E1 area would be no exception.

The E1 settlement development would divide the West Bank in two and mark a serious breach of international law.

Businesses should not bid for constructions tenders for E1 or other settlement developments. They should be aware of legal and reputational consequences of participating in settlement construction including the risk of involving themselves in serious breaches of international law.

We call on the Government of Israel to end its expansion of settlements and administrative powers, ensure accountability for settler violence and investigate allegations against Israeli forces, respect the Hashemite custodianship over Jerusalem's Holy Sites and the historic status quo arrangements, and lift financial restrictions on the PA and the Palestinian economy. We strongly oppose those, including members of the Israeli government, who argue for annexation and forcible displacement of the Palestinian population.

We reaffirm our unwavering commitment to a comprehensive, just and lasting peace based on a negotiated two-state solution in accordance with relevant UN Security Council resolutions where two democratic states, Israel and Palestine, live side by side in peace and security within secure and recognized borders.

Deutsche Höflichkeitsübersetzung

Gemeinsame Erklärung der Staats- und Regierungschefs des Vereinigten Königreichs, Italiens, Frankreichs, Deutschlands, Kanadas, Australiens, Neuseelands, Norwegens und die Niederlanden zur Lage im Westjordanland

In den letzten Monaten hat sich die Lage im Westjordanland erheblich verschlechtert.
Die Gewalt durch Siedler hat ein noch nie dagewesenes Ausmaß erreicht. Die Politik und Vorgehensweise der israelischen Regierung, einschließlich einer weiteren Verfestigung der israelischen Kontrolle, untergraben die Stabilität und die Aussichten auf eine Zwei-Staaten-Lösung.

Das Völkerrecht ist unmissverständlich: israelische Siedlungen im Westjordanland sind illegal. Bauprojekte im Gebiet E1 wären keine Ausnahme.

Die Siedlungserschließung im Gebiet E1 würde das Westjordanland zweiteilen und wäre ein schwerwiegender Bruch internationalen Rechts.

Wirtschaftsunternehmen sollten sich nicht an Bauausschreibungen für das Gebiet E1 oder an anderen Projekten zur Siedlungserschließung beteiligen. Sie sollten sich der rechtlichen und auch der rufschädigenden Folgen bewusst sein, die ihre Beteiligung am Siedlungsbau hätte, einschließlich des Risikos, an schweren Verstößen gegen das Völkerrecht beteiligt zu sein.

Wir fordern die Regierung Israels auf, die Ausweitung der Siedlungen und ihrer administrativen Kompetenzen zu beenden, die Rechenschaftspflicht für Gewalttaten durch Siedler sicherzustellen und Anschuldigungen gegen israelische Streitkräfte nachzugehen, die haschemitische Obhut über die heiligen Stätten Jerusalems und die historischen Status-Quo-Regelungen zu respektieren sowie die der Palästinensischen Behörde und der palästinensischen Wirtschaft auferlegten finanziellen Beschränkungen aufzuheben. Wir stellen uns entschieden denjenigen entgegen, einschließlich Mitgliedern der israelischen Regierung, die sich für eine Annexion des Westjordanlandes sowie die gewaltsame Vertreibung der palästinensischen Bevölkerung aussprechen.

Wir bekräftigen unser unerschütterliches Bekenntnis zu einem umfassenden, gerechten und dauerhaften Frieden auf der Grundlage einer verhandelten Zwei-Staaten-Lösung im Einklang mit den einschlägigen Resolutionen des VN-Sicherheitsrats, eine Lösung, nach der zwei demokratische Staaten, Israel und Palästina, in Frieden und Sicherheit innerhalb sicherer und anerkannter Grenzen nebeneinander existieren.

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German Federal Government published this content on May 22, 2026, and is solely responsible for the information contained herein. Distributed via Public Technologies (PUBT), unedited and unaltered, on May 22, 2026 at 18:30 UTC. If you believe the information included in the content is inaccurate or outdated and requires editing or removal, please contact us at [email protected]