Die Hamwiede Z2 wurde 1967 gebohrt und hat aus einer Tiefe von rund 4.800 Metern insgesamt rund 446 Millionen Kubikmeter Erdgas gefördert - so viel, um alle Haushalte im Landkreis Verden sechs Jahre lang mit Erdgas versorgen zu können.
"Die Wartung einer Bohrung ist ein wesentlicher Bestandteil einer nachhaltigen Erdgasförderung. In diesem Fall tauschen wir zunächst die Förderrohre mit Hilfe einer Bohranlage aus und schaffen so optimale Bedingungen für eine Wiederaufnahme der Förderung", erläutert Markus Kostrzewa, Leiter des Fachbereichs Untertage bei ExxonMobil. "Für die Wiederinbetriebnahme der Bohrung wird dann mit einer anderen Anlage ein Stahlrohr, das auf einer Trommel aufgewickelt ist, mit Hilfe speziellen Equipments in die Bohrung eingeführt", so Markus Kostrzewa.
Das Ende der Arbeiten ist voraussichtlich für Ende Juni geplant. Alle Arbeiten sind dem Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) frühzeitig angezeigt worden. Interessierte haben ab der 14. Kalenderwoche die Möglichkeit sich im ExxonMobil Info-Container vor Ort zu informieren.
"Wir bitten alle Anlieger um Verständnis für die Notwendigkeit der Arbeiten", heißt es von dem Energie-Unternehmen. Für Fragen steht die Pressestelle unter 0511/641-6000 oder per E-Mail (
[email protected]) zur Verfügung.
ExxonMobil fördert seit vielen Jahrzehnten sicher und nachhaltig Energierohstoffe in Deutschland. In den Produktionsbereichen Nord & Ost - die weitestgehend Aktivitäten in den Landkreisen Rotenburg (Wümme), Heidekreis, Verden, Gifhorn, Nienburg und Diepholz umfassen - sind derzeit rund 100 Erdgas- und 210 Erdölbohrungen aktiv. Die Produktionsmenge beläuft sich auf rund 2 Milliarden Kubikmeter Erdgas und 60 Tausend Tonnen Erdöl - damit leisten die Gebiete einen wesentlichen Beitrag zur Energieversorgung. Insgesamt sind in den Produktionsbereichen Nord & Ost rund 150 Mitarbeiter für ExxonMobil tätig.