03/11/2026 | Press release | Distributed by Public on 03/11/2026 09:15
Meldungsdatum: 11.03.2026
Tausende Israelis leben heute in Berlin. Mit einigen von ihnen hat die Journalistin und Autorin Andrea von Treuenfeld gesprochen und diese Gespräche in biografische Erzählungen gefasst. Am 26. März um 18:30 Uhr stellt sie ihr Buch im Museumsquartiers Osnabrück vor und spricht über ihre Recherchen und Begegnungen.
Die Porträtierten kamen aus unterschiedlichen Gründen nach Berlin und leben teilweise schon viele Jahre in der Stadt. Israelis sind sie geblieben, doch der zweite Pass ist inzwischen oft ein deutscher. Ihr Alltag war lange geprägt von einem Gefühl der Freiheit - von ihrem Herkunftsland, von dortigen Zwängen, Anspannungen und Unsicherheiten. Ihr Leben in Berlin erlebten viele als offen, divers und liberal.
Diese Wahrnehmung veränderte sich mit dem 7. Oktober 2023, als Hamas-Terroristen in den Süden Israels eindrangen, ein Massaker verübten und damit den Gaza-Krieg auslösten. Der anschließende weltweite Anstieg antisemitischer Übergriffe hat auch die Realität vieler in Berlin lebender Israelis spürbar verändert. Die Schilderungen der Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner geben Einblick in eine vielstimmige Community und in die Erfahrungen zwischen Herkunft, Erinnerung und Gegenwart.
Andrea von Treuenfeld hat Publizistik und Germanistik studiert und unter anderem als Kolumnistin, Korrespondentin und leitende Redakteurin für Printmedien gearbeitet. Heute ist sie freie Journalistin und Autorin in Berlin und veröffentlicht Bücher über Israel und jüdisches Leben in Deutschland.
Die Veranstaltung ist Teil der Reihe "Buchvorstellungen", in der aktuelle Fach- und Sachbücher vorstellt werden. Der Eintritt beträgt 9 Euro, ermäßigt 7 Euro.
Museumsquartier Osnabrück
Lotter Straße 2, 49078 Osnabrück
www.museumsquartier-osnabrueck.de
Öffnungszeiten: Di - Fr 11-18 Uhr, Sa/So 10-18 Uhr
Pressekontakt: Claudia Drecksträter, 0541/323-4581 [email protected]
Andrea von Treuenfeld