08/26/2026 | Press release | Distributed by Public on 08/26/2026 03:53
MedienmitteilungVeröffentlicht am 26. August 2026
Bern, 26.08.2026 - Die Schweiz soll von 2027 bis 2030 insgesamt 176,23 Millionen Franken für die Unterstützung der globalen Umwelt investieren. Dies geht aus der Botschaft an das Parlament hervor, die der Bundesrat am 26. August 2026 verabschiedet hat. Der grösste Teil dieser Gelder ist für den Globalen Umweltfonds (Global Environment Facility, GEF) bestimmt. Er ist einer der wichtigsten Fonds zur Finanzierung von internationalen Umweltschutzprojekten.
Der Verpflichtungskredit von 176,23 Millionen Franken für die kommenden vier Jahre ermöglicht es der Schweiz, sich an der 9. Wiederauffüllung des GEF, der Wiederauffüllung des multilateralen Ozonfonds sowie an zwei speziellen Klimafonds zur Finanzierung von Anpassungsmassnahmen in den ärmsten Ländern und den kleinen Inselstaaten zu beteiligen: dem Least Developed Countries Fund (LDCF) und dem Special Climate Change Fund (SCCF).
Mit 132,10 Millionen Franken über vier Jahre geht der Grossteil des Verpflichtungskredits an den GEF. Dieser Fonds ist eine wichtige Quelle zur Finanzierung von Projekten in Entwicklungsländern für den Umweltschutz in den Bereichen Klima, Biodiversität, Wasser, Verschmutzung und Wüstenbildung.
Ausserdem soll die Schweiz 12 Millionen Franken in den multilateralen Ozonfonds einzahlen. Dieser Fonds wurde 1991 zur Umsetzung des Montrealer Protokolls über Stoffe geschaffen, die zu einem Abbau der Ozonschicht führen. Er hat seither dazu beigetragen, die Menge der in Entwicklungsländern eingesetzten ozonschichtabbauenden Stoffe um etwa 90 Prozent zu reduzieren.
Des Weiteren beantragt der Bundesrat einen Beitrag an den LDCF und den SCCF von 29,33 Millionen Franken. Die Schweiz setzt sich dafür ein, dass die Fonds möglichst viel bewirken und zusätzlich private Gelder für den Schutz der Umwelt gewinnen.
Der Verpflichtungskredit wird dem Parlament zur Genehmigung vorgelegt.