Techniker Krankenkasse

08/27/2026 | Press release | Distributed by Public on 08/27/2026 01:14

Jugendliche in Berlin und Brandenburg sind viel in sozialen Medien unterwegs.

Berlin/Potsdam, 27. August 2026. YouTube, TikTok, Instagram, Snapchat - das sind die sozialen Medien, die Jugendliche in Berlin und Brandenburg nach eigenen Angaben am häufigsten nutzen. Und das oft viele Stunden am Tag, wie eine bundesweit repräsentative Online-Umfrage des Markt- und Meinungsforschungsinstituts eye square mit Teilergebnissen aus Berlin und Brandenburg für die Techniker Krankenkasse (TK) zeigt.

Laut dem aktuellen Social-Media-Report "Jugend zwischen Like und Limit" gaben 26 Prozent der befragten Jugendlichen (12 bis 17 Jahre) in Berlin und Brandenburg an, täglich etwa ein bis zwei Stunden Social Media zu nutzen. 27 Prozent sind zwei bis drei Stunden, 26 Prozent drei bis vier Stunden und 12 Prozent sogar mehr als vier Stunden am Tag auf den diversen Plattformen im Internet unterwegs.

Am meisten nerven Werbung und Fake News

Für die meisten jungen Menschen stellen Social Media zunächst Unterhaltung dar: 79 Prozent der jungen Menschen in Berlin und Brandenburg nutzen Insta & Co., um Spaß zu haben - etwa beim Ansehen lustiger Videos. Für 84 Prozent bedeutet die Nutzung von Social Media Entspannung und Zeitvertreib, 62 Prozent wollen darüber mit Freundinnen und Freunden in Kontakt bleiben.

Die Jugendlichen sehen allerdings durchaus auch die Kehrseite von Social Media: 68 Prozent sind von Werbung genervt, 54 Prozent stressen Fake News in den Sozialen Medien. 39 Prozent klagen über Bilder und Videos, die sie lieber gar nicht sehen würden. 38 Prozent stresst Mobbing und ebenfalls 38 Prozent haben selbst das Gefühl, dort zu viel Zeit zu verbringen.

Mehr als die Hälfte der Jugendlichen für Altersgrenze bei Social Media

Obwohl sie Social Media selbst nutzen, sind erstaunlich viele Jugendliche offen für Einschränkungen: Zehn Prozent sprechen sich für ein komplettes Social-Media-Verbot für Minderjährige aus, 46 Prozent wollen nur Kindern bis zu einem gewissen Alter den Zugang zu den Plattformen verwehren. 40 Prozent sind gegen jede Form von Verbot.

Die TK fördert Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen

Im Rahmen der Prävention hat die TK ein großes Angebot an Projekten zur Stärkung der Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen für Eltern, Kita und Schulen, wie zum Beispiel "Gemeinsam Klasse sein" , Law4school, IPSY (Suchtprävention ab Klasse 5) oder Mental².

Zudem beteiligt sich die TK fachlich und inhaltlich an der Kampagne der Bundesschüler*innenkonferenz "Uns geht's gut!", zur Stärkung der mentalen Gesundheit von Schülerinnen und Schülern. Darüber hinaus fördert die TK qualitätsgeprüfte Angebote wie Workshops für Schulen der Online-Beratungsstelle Juuuport oder die jährliche Bundesjugendkonferenz Medien in Rostock.

Hinweis für die Redaktion

Für die Online-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse befragte das Markt- und Meinungsforschungsinstitut eye square im April und Mai 2026 bundesweit insgesamt 1.400 Personen im Alter von 12 bis 17 Jahren mit 200 Personen pro Ländergebiet mit anschließender Proportionalisierung der Gesamtergebnisse. Die Stichprobe entspricht einem repräsentativen Abbild dieser Altersgruppe in Deutschland. Die hier ausgewiesenen Teilergebnisse beziehen sich auf die Region Berlin/Brandenburg.

Datum der Veröffentlichung: 27.08.2026

Ansprechpartnerin Presse

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Bettina Irion Landespressesprecherin
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Techniker Krankenkasse published this content on August 27, 2026, and is solely responsible for the information contained herein. Distributed via Public Technologies (PUBT), unedited and unaltered, on August 27, 2026 at 07:14 UTC. If you believe the information included in the content is inaccurate or outdated and requires editing or removal, please contact us at [email protected]