02/05/2026 | Press release | Distributed by Public on 02/04/2026 23:59
Heidelberg Materials Australia hat eine verbindliche Vereinbarung über die Übernahme des Baustoffgeschäfts von Maas Group Holdings unterzeichnet. Maas ist eine diversifizierte Unternehmensgruppe, die an der australischen Börse Australian Securities Exchange (ASX) gelistet ist. Die Baustoffsparte des Unternehmens ist in New South Wales, Queensland sowie Victoria tätig und beschäftigt über 1.000 Mitarbeitende. Die Transaktion umfasst 40 Steinbrüche mit Zuschlagstoffreserven von über 350 Mio t, 22 Transportbetonwerke, zwei Asphaltwerke, eine Recyclinganlage sowie ergänzende Aktivitäten der Maas Group.
Der Unternehmenswert der Transaktion beläuft sich auf 1,7 Mrd AUD auf barmittel- und schuldenfreier Basis. Der Kaufpreis entspricht einem EBITDA-Multiple nach Synergien von 8.4× des erwarteten Pro-forma-EBITDA in den zwölf Monaten nach Abschluss der Transaktion.
"Mit der Akquisition beschleunigen wir unseren Wachstumskurs und treiben unsere laufende Portfoliooptimierung diszipliniert voran," sagte Dr. Dominik von Achten, Vorstandsvorsitzender von Heidelberg Materials. "Wir erweitern unser Geschäft in Australien und stärken unsere Kapazitäten bei Zuschlagstoffen und Transportbeton in einem wichtigen Kernmarkt. Damit unterstreichen wir unsere Ausrichtung auf das Kerngeschäft als eines der global führenden Unternehmen der Baustoffindustrie."
"Durch die Übernahme bauen wir unsere Position in Australien aus, treiben weiteres Wachstum voran und fördern zugleich die Zirkularität. Wir ergänzen unsere bestehende Marktpräsenz in attraktiven Regionen und nutzen dabei erhebliche Synergien. Unser wachsender Kundenstamm entlang der Ostküste wird insbesondere vom Angebot an hochwertigen und nachhaltigen Produkten durch das erweiterte Netzwerk an Produktionsstandorten für Zuschlagstoffe, Asphalt und Transportbeton profitieren", sagte René Aldach, Finanzvorstand von Heidelberg Materials und verantwortlich für Australien. "Wir schaffen erheblichen Mehrwert für Heidelberg Materials und halten uns dabei diszipliniert an unsere eigenen finanziellen Rahmenbedingungen für M&A-Transaktionen."
Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch die Aufsichtsbehörden, einschließlich der australischen Wettbewerbs- und Verbraucherschutzbehörde und des Ausschusses für die Überprüfung ausländischer Investitionen, sowie weiterer Bedingungen, einschließlich der Zustimmung der Aktionäre von Maas Group. Über weitere finanzielle Bedingungen der Transaktion haben beide Parteien Stillschweigen vereinbart. Vorbehaltlich der Genehmigung und der Erfüllung der Bedingungen soll die Transaktion in der zweiten Jahreshälfte 2026 abgeschlossen werden.