01/22/2026 | Press release | Distributed by Public on 01/22/2026 08:40
Das Projekt schließt eine Lücke zwischen den KI-Lösungen großer Anbieter und den spezifischen Anforderungen kleiner Unternehmen. Für viele Betriebe sind die verfügbaren Anwendungen zu teuer, zu komplex und schwer an die eigenen Abläufe anzupassen. IDIAL entwickelt deshalb KI-Anwendungen, die auf die Bedürfnisse kleinerer Unternehmen zugeschnitten sind. Sie sollen datenschutzkonform, kostengünstig und ohne großen technischen Aufwand einsetzbar sein.
"Mit IDIAL wollen wir Künstliche Intelligenz für den Mittelstand konkret nutzbar machen. Gerade kleine und mittlere Unternehmen brauchen keine komplexen oder teuren KI-Lösungen von der Stange, sondern passgenaue, vertrauenswürdige und ressourcenschonende Dienste. Als DFKI verbinden wir in IDIAL hybride KI-Ansätze mit anwendungsnaher Forschung und unabhängiger Beratung und stärken damit gezielt die digitale Souveränität von KMU", erläutert Prof. Andreas Dengel, Geschäftsführender Direktor des DFKI in Kaiserslautern und Leiter des Forschungsbereichs Smarte Daten & Wissensdienste.
Zudem baut IDIAL Wissen über sogenannte hybride KI-Ansätze auf, die verschiedene Verfahren miteinander verbinden. Es richtet sich gezielt an Unternehmen mit begrenzten personellen und finanziellen Mitteln. Dabei werden arbeitswissenschaftliche Anforderungen berücksichtigt, damit Beschäftigte die neuen Werkzeuge akzeptieren und sinnvoll nutzen können. Die Ergebnisse fließen in bestehende Beratungsnetzwerke wie die Mittelstand-Digital-Zentren und die Kammern, um über das Projektende hinaus wirksam zu bleiben. Gleichzeitig stärkt IDIAL die digitale Unabhängigkeit der Betriebe durch transparente und anpassbare Lösungen.
"Forschung und Wissenschaft sind das Fundament für Fortschritt in unserem Land. Mit dem DFKI haben wir in Kaiserslautern eine Einrichtung von internationalem Rang, der es gelingt, Spitzenforschung in praxisrelevante Lösungen umzusetzen. Das kommt den Menschen und Unternehmen in Rheinland-Pfalz direkt zugute", so die Ministerialdirektorin im Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit, Katharina Heil.
Das DFKI arbeitet bei IDIAL mit dem Institut für Technologie und Arbeit (ITA) und dem eBusiness-Kompetenzzentrum (eBZ) zusammen. Das eBZ bringt seine Erfahrung aus der Zusammenarbeit mit dem Bau- und Ausbauhandwerk ein. Im Fokus stehen zunächst Unternehmen aus der Bauwirtschaft, das Konzept lässt sich aber auf andere Branchen übertragen.
Das Projekt wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und des Landes finanziert und läuft bis Januar 2028.