Bundesland Hessen

01/19/2026 | Press release | Distributed by Public on 01/19/2026 08:30

Neues 17. Revier stärkt Polizeipräsenz in Frankfurt

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19.01.2026

Hessisches Ministerium des Innern, für Sicherheit und Heimatschutz

Pressemitteilung

Polizei

Neues 17. Revier stärkt Polizeipräsenz in Frankfurt

Innenminister Roman Poseck hat das personell stärkste und größte der Frankfurter Polizeireviere, das aus einer Zusammenlegung des 16. und 17. Polizeireviers am bisherigen Standort des 17. Polizeireviers in der Gebeschusstraße entstand, besucht.

Gemeinsam mit dem Frankfurter Polizeivizepräsident Bodo Koch informierte sich Roman Poseck im Austausch mit der Leiterin des neuen 17. Reviers, Viola Heß, und Beamten über die Arbeit im erweiterten Zuständigkeitsbereich der Dienststelle.

"Ende Oktober 2025 nahm die neue Großdienststelle 17. Polizeirevier in Frankfurt ihren Dienst nach nur sechs Monaten Planungen und Vorbereitungen erfolgreich auf. Das ist eine beeindruckende organisatorische Leistung, für die mein Dank allen Beteiligten gilt. Mir war es wichtig, die Dienststelle mit ihrem neuen Zuständigkeitsschnitt zeitnah nach ihrem Start zu besuchen, um mich über vorliegenden Themen und Herausforderungen des Dienstalltags der mehr als 150 Beamten zu informieren.

Das 17. Revier ist nunmehr das personell stärkste und mit der Zuständigkeit für sieben Frankfurter Stadtteile größte Revier der Mainmetropole. Die guten Orts- und Szenekenntnisse hinsichtlich der beiden Stadtteile Gallus und Nied bringen die Bediensteten des alten 16. Reviers mit auf das neue 17.; insgesamt konnten Synergieeffekte realisiert werden, mit denen Personal gewonnen wurde, um die Dienstgruppen zu stärken.

Mit der Zusammenlegung des 16. und 17. Reviers haben wir die Präsenz der Polizei auf der Straße um rund 40 Prozent erhöht - von fünf auf sieben beziehungsweise acht Streifen in Kernzeiten. Damit verfolgen wir auch im Frankfurter Westen wie im Bahnhofsviertel, Alt-Sachsenhausen und der Zeil die Strategie einer nochmals deutlich erhöhten, wahrnehmbaren Polizeipräsenz. Das kommt der Reaktionszeit der Polizei und der Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger sowie deren Sicherheitsgefühl zu Gute.

Mit der Zusammenlegung der zwei Reviere gibt es nun auch fünf statt bisher vier Schutzleute vor Ort für Griesheim und Nied. Sie stehen den Bürgerinnen und Bürgern als niederschwellige Ansprechpartner vor Ort zur Verfügung und bieten mehrfach pro Woche Sprechstunden an. Auch in Griesheim und Nied zeigt die Polizei nun deutlich mehr Präsenz!", sagte Innenminister Roman Poseck.

Zusammenlegung stärkt Sicherheit und Effizienz

Er führte fort: "Im Ergebnis wurde mit der Zusammenlegung des ,Frank 16' und des ,Frank 17' die Sicherheitsarchitektur Frankfurts für die Herausforderungen der Zukunft gut aufgestellt und die subjektive und objektive Sicherheit der Bürger gestärkt - das nehme ich auch aus meinen Gesprächen mit den Beamten mit. Obendrauf können wir dank der Zusammenlegung Miet- und Investitionskosten hinsichtlich der aufgegebenen Liegenschaft des alten 16. Reviers sparen.

Unter anderem der Rückgang der Kriminalitätsbelastung im Bereich des alten 16. Reviers in den Jahren 2022 bis 2024 um rund zehn Prozent auf 6.878 Straftaten pro 100.000 Einwohner im Jahr 2024 und die stabile Aufklärungsquote im Bereich des ehemaligen 17. Reviers in den Jahren 2022-2024 von mehr als guten 53 Prozent zeigen die herausragende Arbeit der Beamten im Umfeld von Hessens größter Stadt.

Die Zusammenlegung der beiden Reviere war eine besondere Entscheidung, die aufgrund der desolaten baulichen Situation des 16. Reviers, deren Lösung mit ganz erheblichen Kosten und Problemen in einer Interimsphase verbunden gewesen wäre, geboten war. Hinzu kamen die enge räumliche Verzahnung der beiden Großstadt-Reviere und die so ermöglichte deutliche Erhöhung der Polizeistreifen. Im Übrigen werden wir auch in Zeiten knapper Kassen an der hohen örtlichen Präsenz unserer Polizei mit einer großen Zahl an Revieren und Stationen im gesamten Bundesland festhalten und die bisherige Struktur grundsätzlich erhalten. Dies gilt für Frankfurt, aber auch darüber hinaus.

Den Beamten des neuen Großreviers, die Tag ein, Tag aus höchst professionell für die Sicherheit von knapp 120.000 Menschen einstehen, danke ich von Herzen für ihren Dienst."

Hintergrund zum neuen 17. Polizeirevier

Der Revierbereich umfasst die sieben Frankfurter Stadtteile Höchst, Unterliederbach, Sossenheim, Zeilsheim, Sindlingen, Nied und Griesheim. Die Fläche des Dienstgebietes umfasst 36,4 km², im Revierbereich wohnen ca. 118.000 Menschen. Im Zuständigkeitsbereich des Reviers liegt der Industriepark Höchst sowie die Jahrhunderthalle und die Süwag-Energie-Arena, zwei Veranstaltungshallen für Großveranstaltungen. Des Weiteren befindet sich der Bahnhof Höchst als zweitgrößter Bahnhof der Stadt (12 Bahngleise) im Revierbereich.

Die Aufgabe der Liegenschaft des 16. Reviers in der Frankenallee geht darauf zurück, dass das 1960 erbaute und stark in die Jahre gekommen Gebäude ursprünglich nicht zur dauerhaften Nutzung als Polizeidienststelle vorgesehen war und nicht mehr den Anforderungen an eine zeitgemäße Polizeiliegenschaft entsprach, z. B. weil die erforderlichen Sicherheitsstandards nicht mehr gewährleistet waren.

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