02/05/2026 | Press release | Distributed by Public on 02/05/2026 03:27
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UNIS/SGSM/1565
5. Februar 2026
Die Verstümmelung weiblicher Genitalien verstößt gegen die allgemeinen Menschenrechte auf Leben, Gesundheit und körperliche Unversehrtheit und verursacht bleibende Schäden bei mehr als 230 Millionen Frauen und Mädchen weltweit.
Sie ist in derselben geschlechtsspezifischen Voreingenommenheit begründet, die auch den Bildungszugang von Mädchen beschränkt, die Beschäftigungschancen von Frauen mindert und ihre Teilhabe am öffentlichen Leben eingrenzt.
Die Weltgemeinschaft hat sich verpflichtet, dieser gefährlichen Praxis bis 2030 ein Ende zu setzen. Doch bis dahin sind 23 Millionen Mädchen unverändert davon bedroht.
Den Stand Null zu erreichen, setzt dauerhaftes politisches Engagement und nachhaltige Investitionen voraus. Dabei spielen Regierungen, zivilgesellschaftliche Organisationen, Gesundheitsfachkräfte sowie traditionelle und religiöse Führungspersönlichkeiten eine wichtige Rolle. Die Vereinten Nationen arbeiten in den Bereichen Prävention und Interessenvertretung; sie stellen damit sicher, dass die Überlebenden Zugang zu Pflege erhalten und Frauen und Mädchen durch Bildung, Beschäftigung und Führungschancen in ihrer Selbstbestimmung gestärkt werden.
Erneuern wir am heutigen Internationalen Tag der Nulltoleranz gegenüber der Genitalverstümmelung bei Frauen und Mädchen unser Versprechen, die Rechte von Frauen und Mädchen in allen Teilen der Welt zu stärken und dafür Sorge zu tragen, dass sie frei von Angst und Gewalt leben können.
Gemeinsam können wir diesem Unrecht ein für alle Mal ein Ende bereiten.
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