01/22/2026 | Press release | Distributed by Public on 01/22/2026 05:00
Am 27. Januar 1945 befreiten sowjetische Soldaten das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz. Wie kein anderer Ort symbolisiert Auschwitz die Nazi-Verbrechen - weit über eine Million Menschen wurden alleine hier ermordet. Die Vereinten Nationen erklärten den 27. Januar im November 2005 zum "Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust".
Auch in unserem Landkreis finden vor diesem Hintergrund wieder mehrere Gedenk- und Erinnerungsveranstaltungen statt.
In Neuruppin wird es am Dienstag, 27. Januar 2026, um 16.00 Uhr am OdF-Denkmal auf dem Schulplatz Kranzniederlegungen geben, außerdem werden unter anderem Bürgermeister Nico Ruhle und Landrat Ralf Reinhardt Gedenkworte an die Anwesenden richten. Die "Omas gegen Rechts" sowie das Aktionsbündnis "Neuruppin bleibt bunt" bereiten zudem für diesen Tag Lesungen vor.
Ebenfalls um 16.00 Uhr ist in Kyritz zunächst eine Gedenkfeier auf dem Jüdischen Friedhof in der Holzhausener Straße geplant, im Anschluss folgt ein Gedenken am VdN-Denkmal in der Bahnhofstraße. Eingeladen haben die Stadt Kyritz und die Evangelische Mariengemeinde Ostprignitz.
In Wittstock/Dosse wird am 27. Januar 2026 um 11.00 Uhr am Mahnmal im Friedrich-Ebert-Park an die Opfer des Nationalsozialismus erinnert. Neben Bürgermeister Dr. Philipp Wacker werden unter anderen auch Schüler:innen des Städtischen Gymnasiums und der Dr.-Wilhelm-Polthier-Oberschule an dieser Veranstaltung teilnehmen.
In der Gedenkstätte Todesmarsch im Belower Wald (Belower Damm 1, 16909 Wittstock/Dosse) findet am Sonntag, 1. Februar 2026, um 14.00 Uhr eine weitere Gedenkverstaltung statt. Schüler:innen der 10. Stufe des Schulcampus Röbel haben sich bei einem zweitägigen Projekt, das 2025 in Kooperation mit der Gedenkstätte Todesmarsch durchgeführt wurde, die Frage gestellt, wie heute an den Nationalsozialismus und seine Opfer erinnert werden soll. Ihre Antworten, die sie im Rahmen der Veranstaltung vorstellen werden, haben sie auf unterschiedliche Weise in Blumengestecken, Musik und Fotografien zum Ausdruck gebracht. Die Veranstaltung endet am Mahnmal mit einer Kranzniederlegung.